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Drehen - Drehen Grundlagen

Berechnung der Hauptzeiten beim Drehen

Auszug aus
Werner Degner, Hans Lutze, Erhard Smejkal

Spanende Formung

09/2015, 412 Seiten, € 31,99
ISBN: 978-3-446-44583-3
S. 155-157

Hauptzeiten bezeichnen die Zeiten, in denen das Werkzeug direkt am Werkstück eingreift, also die gewünschte Geometrie erzeugt. Sie möglichst genau zu kennen, ermöglicht eine Kalkulation der Herstellungszeiten und der Kosten. Wichtige Planungsgrößen speziell für eine industrielle Serienproduktion.

Für unterschiedliche Drehverfahren existieren jeweils spezifische Berechnungsformeln und -gleichungen. Für die wichtigsten und häufigsten Drehverfahren werden diese hier aufgeführt und beispielhaft behandelt. Der Fachmann kann anhand von Analogiebetrachtungen daraus Rechenansätze für eher exotische Drehverfahren ableiten.

Langdrehen

L - Drehweg in mm (Vorschubweg) (Bild 2.1), L = l + 2Zl + la + lu

la - Anlauf des Werkzeugs in mm

l - Werkstücklänge in mm (Fertiglänge nach Zeichnung)

lu - Überlauf des Werkzeugs in mm (für la und lu genügt i. Allg. ein Zuschlag von einigen Millimetern)

Zl - Längenzugabe in mm

Za - Durchmesserzugabe in mm
Längen- und Durchmesserzugabe sind nach den vorliegenden Verhältnissen (Rohlingsart, Güte des Werkstücks, Genauigkeit der Werkzeugmaschine usw.) zu bestimmen

D - Drehdurchmesser in mm, D = d + Za

n - Drehzahl in U/min

f - Vorschub in mm/U

vf - Vorschubgeschwindigkeit in mm/min

vc - Schnittgeschwindigkeit in m/min

i - Anzahl der Schnitte

d - Fertigdurchmesser in mm

Gewindedrehen

Im Prinzip gelten dieselben Gleichungen wie beim Langdrehen, nur dass für den Vorschub f die Steigung des Gewindes P gesetzt wird und dass die Gangzahl des Gewindes g berücksichtigt werden muss.

Die Anzahl der Schnitte i, die zur Fertigstellung des Gewindes erforderlich sind, ist abhängig

  • von der Gewindetiefe t1 (aus Gewindetabellen zu entnehmen)
  • von der Tiefe eines Schnittes (Schnitttiefe ap ).

Erfolgt der Rücklauf mit einer bestimmten Rücklaufgeschwindigkeit, so ergibt sich die Gesamtzeit

Vorlaufzeit + Rücklaufzeit

des Meißels aus dem Verhältnis der Geschwindigkeiten wie folgt:

Exakt gesehen ist allerdings th r keine Hauptzeit, sondern Maschinenhilfszeit (s. auch bei Hobeln und Stoßen); das ist bei strenger Zeitgliederung, z. B. auf Fertigungsplänen, zu beachten.

Weitere Berechnungsbeispiele für Kegeldrehen, Plandrehen, Planringdrehen, Lang- und Plan-Nachformdrehen entnehmen Sie der Buch-Veröffentlichung im Carl Hanser Verlag.

Auszug aus
Werner Degner, Hans Lutze, Erhard Smejkal

Spanende Formung

09/2015, 412 Seiten, € 31,99
ISBN: 978-3-446-44583-3
S. 155-157
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