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WB Werkstatt + Betrieb 12/2017

Dreischneidig tief ins Zähe

VHM-Bohrer, langspanende Werkstoffe, Tiefbohren

Dreischneidig tief ins Zähe

Eine verbesserte Spanabfuhr ermöglicht es, dreischneidige Bohrer nicht nur für Guss, sondern auch für Stahl und Inox-Werkstoffe einzusetzen und dabei von den deutlich höheren Vorschüben dieser Werkzeuge zu profitieren. Nun ist sogar ein L/D-Verhältnis von 12 × D möglich.

Dreischneidige Vollhartmetall-Bohrer (VHM) gibt es schon seit geraumer Zeit. Die ersten Werkzeuge dieser Art kamen vor rund 50 Jahren auf den Markt. Bei der Bearbeitung von Grauguss haben sie sich inzwischen etabliert, werden dort auch prozesssicher eingesetzt. Ihr Vorteil: ein gesteigerter Vorschub aufgrund der dritten Schneide. Für langspanende Werkstoffe waren Dreischneider bislang jedoch kaum geeignet, weil sie das infolge der dritten Schneide erhöhte Zerspanvolumen über die konstruktionsbedingt kleinen Spanräume nicht abführen konnten. Mit dem unzureichenden Spanabfluss wiederum nahm die Gefahr eines Spänestaus zu, und es drohte ein Werkzeugbruch. Dreischneidige Bohrer sind deshalb bislang kaum verbreitet, und die Idee ihres Gebrauchs schlummerte quasi über Jahrzehnte in der ›Mottenkiste‹.

Eine clevere Form der Ausspitzung verbesserte die Späneabfuhr deutlich

Im vergangenen Jahr wurde mit dem ›Garant MasterSteel Feed‹ erstmals ein dreischneidiger VHM-Bohrer vorgestellt, der auch in langspanenden Stahlsorten und Inox-Werkstoffen 50 Prozent mehr Vorschub pro Umdrehung schafft als ein Zweischneider und zudem eine außerordentliche Langlebigkeit verspricht. Um das zu erreichen, hatten die Entwickler die Gestalt der Ausspitzung, die Fähigkeit zu gezieltem Spanbruch und die Spanabfuhr des Werkzeugs optimiert.

Speziell die Konstruktion der Ausspitzung ist ausschlaggebend dafür, ob es gelingt, die Späne aus der Wirkzone schnell und zuverlässig abzutransportieren. Mit einer innovativen, zum Patent angemeldeten Ausspitzung wurde dieses Ziel erreicht. In ihrer Umgebung werden die Späne ausreichend gestaucht und sogar bei der Bearbeitung duktiler Werkstoffe günstig gebrochen.

von Steffen Hedrich

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