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WB Werkstatt + Betrieb 01-02/2018

Rückwärts anderen voraus

Senken, Schneidenüberwachung, Industrie 4.0

Rückwärts anderen voraus

Auf Drehzentren werden oft auch periphere Arbeitsgänge wie das Senken praktiziert. Um das Rückwärtssenken den Belangen von Industrie 4.0 anzupassen, wurde nun ein intelligentes Werkzeug entwickelt, das schlauch- und kabellos stabile Großserienprozesse sicherstellt.

Rückwärtssenker werden verwendet, um hinter Bohrungen liegende Flächen zu bearbeiten. Solche Bearbeitungsstufen können zum Beispiel erforderlich sein bei weitgehend geschlossenen Gehäusen, ebenso bei aufgrund von Störkonturen schlecht erreichbaren oder bei tief liegenden Bearbeitungsstellen. In Frage kommen sie auch, wenn zusätzliche Werkstückaufspannungen vermieden werden sollen. Für Kleinserien verwendet man oftmals manuell aufsteckbare Rückwärtssenker oder Bohrstangen mit Einsteckmessern. In der Serienfertigung sind jedoch automatisch arbeitende Systeme unabdingbar. Rückwärtsbohrstangen, die in einer festgelegten Drehposition radial versetzt durch die Bohrung hindurchfahren, haben sich seit vielen Jahren als sichere und wirtschaftliche Lösung bewährt. Als Wendeschneidplatten-Werkzeug ab Durchmesser 14 mm oder aus Vollhartmetall ab 3 mm lassen sich damit Senkungen bis zum 1,8-fachen Bohrungsdurchmesser erzeugen.

Rückwärtsbohrstangen nicht geeignet für große Durchmesserverhältnisse

Trotz ständiger Weiterentwicklung zur Steigerung der Steifigkeit, zum Beispiel durch Vollhartmetall als Trägerwerkstoff oder die Integration von Hilfsmassendämpfern, sind Rückwärtsbohrstangen für größere Durchmesserverhältnisse (> 2 × D) in der Regel nicht geeignet. Aufgrund der schlanken Bauform und des geringen Werkzeugquerschnitts weichen sie infolge der wirkenden Schnittkräfte aus und neigen zum Rattern.

Wegen der großen Schnittbreite sind solche Bearbeitungen nur mit geführten Werkzeugen sicher möglich. Dafür bieten sich beispielsweise Aufstecksenker der Ausführung TU an. Sie werden mit der Hand auf den in der Bohrung geführten Halter aufgesteckt und über einen Bajonettverschluss durch Drehung verriegelt.

Für die Serienfertigung lässt sich dieser Vorgang automatisieren. Bei der Differenzialgehäuse-Bearbeitung wird dabei der Senker mittels Greifer seitlich durch ein Fenster in das Werkstück eingefahren, sodass die Aufnahmebohrung des Senkers mit dem Halter fluchtet. Der Halter wird dann durch die Werkstück- und Senkerbohrung eingefahren und durch Drehung mit dem Werkzeug spielfrei verbunden.

von Thomas Rumpf

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