nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
WB Werkstatt + Betrieb 06/2018

Die Produktivität liegt in der Null

Nullpunktspanntechnik, Sägetechnik, Fertigungsstandardisierung

Die Produktivität liegt in der Null

Der 3D-Druck verkürzt die industrielle Prozesskette zur Herstellung komplexer Teile erheblich. Die verbleibenden Prozessschritte, die außerhalb des Bauraums stattfinden, lassen sich mit geeigneter Nullpunktspanntechnik stark rationalisieren.

Experten bescheinigen dem 3D-Druck mit Metallpulver ein riesiges Zukunftspotenzial. Gleichwohl sprechen andere über die derzeitige Produktion eher von einer Manufaktur statt von einer Fertigung nach industriellem Standard. Dennoch setzen beispielsweise Automobilhersteller und deren Zulieferer sowie etliche weitere Branchen wie die Medizintechnik schon heute mit wachsendem Erfolg auf die Herstellung einbaufertiger Serienteile, die im 3D-Druck entstehen. Für Prototypen und kleine Serien wie bei besonderen Sportwagen in limitierten Stückzahlen ist die werkzeuglose Fertigung nahezu konkurrenzlos. Die Etablierung als Verfahren für größere Stückzahlen gilt jedoch nur als eine Frage der Zeit.

Die Nachbearbeitung gedruckter Teile ist fast immer nötig

Wenn Form- und Werkzeugkosten wegfallen, ist das natürlich ein sehr beachtenswerter Faktor. Darüber hinaus liegt allerdings ein noch weiter gehender Vorteil der Additiven Fertigung in der konstruktiven Herangehensweise. Denn es stellt sich weniger die Frage: »Was kann ich fertigen?« als vielmehr: »Welche Funktionen soll das Bauteil erfüllen?« So können im 3D-Druck sehr komplexe Geometrien konstruktiv gedacht und anschließend wirtschaftlich gefertigt werden. Häufig lassen sich dabei sogar Bauteile oder Produkte herstellen, die mit subtraktiven Verfahren bisher gar nicht zu realisieren waren.

Dennoch sind die gedruckten Objekte nach dem Druckverfahren nur selten einbaufertig. Dem eigentlichen Additiven Fertigungsverfahren folgen anschließend meist weitere Prozesse, bis das Bauteil fertigbearbeitet ist. Häufig schließen sich Reinigungs- und Messverfahren sowie Fräs-, Bohr- oder Sägeprozesse an. Insbesondere dem Sägen kommt am Ende eine bedeutende Funktion zu, schließlich muss das Bauteil von der Grundplatte, die es durch alle Fertigungsschritte begleitet hat, getrennt werden. Davon später mehr. Die gesamte Prozesskette ist somit ein optimaler Einsatzbereich für ein Nullpunktspannsystem. Und das, obwohl weder Formen noch Rohteile gespannt werden müssen. Stattdessen muss die Grundplatte gespannt werden, auf der das Produkt Schicht für Schicht entsteht.

von Jürgen Fürst

Sie möchten weiterlesen? Dann schalten Sie den Artikel jetzt frei.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Unternehmensinformation

Kasto Maschinenbau GmbH & Co. KG

Industriestraße 14
DE 77855 Achern
Tel.: 07841 61-0
Fax: 07841 61300

Internet:www.kasto.de
E-Mail: kasto <AT> kasto.de


ANDREAS MAIER GmbH & Co. KG

Waiblinger Straße 116
DE 70734 Fellbach
Tel.: 0711 5766-0
Fax: 0711 575725

Internet:www.amf.de
E-Mail: amf <AT> amf.de


150 Jahre WB Werkstatt+Betrieb

Jetzt kostenlos downloaden!

Schweizer Präzisions-Fertigungstechnik

Seit 30 Jahren begleitet die Fachzeitschrift Schweizer Präzisions-Fertigungstechnik die Exportaktivitäten der Schweizer Werkzeugmaschinen-Industrie. In Zusammenarbeit mit dem SWISSMEM wird ausführlich und praxisorientiert über innovative spanende Verfahren und Trends in der Fertigungstechnik für die industrielle Metallbearbeitung berichtet.


Zum Archiv

Special Zerspanung von Leichtbauwerkstoffen

Zum Special

Special Retrofit

Zum Special

Special 150 Jahre WB Werkstatt+Betrieb

Zum Special