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WB Werkstatt + Betrieb 09/2006

Die feinen Unterschiede

Moderne CAM-Systeme unter die Lupe genommen

Gab es vor einigen Jahren noch deutliche Unterschiede in Funktionalität und Bedienung der CAM-Systeme, so muss der Anwender heute sehr genau nach den Unterschieden und Vorteilen einzelner Systeme suchen – Standardfunktionen wie Schrupp- und Schlichtstrategien oder die maschinenspezifische NC-Programmausgabe beherrschen die Systeme ausnahmslos. Ein Grund mehr, genauer hinzuschauen und die wichtigsten gemeinsamen Entwicklungstendenzen der Systemanbieter wie auch Neuerungen einzelner Systeme ausfindig zu machen.

Der Markt für CAM-Systeme ist gesättigt.Auf der einen Seite sind die Anwender mit funktionierenden Systemen ausgestattet, auf der anderen Seite hat sich eine Reihe namhafter Systemanbieter fest etabliert. Sechs dieser etablierten CAM-Anbieter wurden zum aktuellen Markt und zu dessen Entwicklung befragt.

Mehr als reine Fräsbahngenerierung

Der Ausdruck CAM – Computer Aided Manufacturing – wird für Programme verwendet, die ausgehend von einem CAD-Modell Koordinaten für NC-Programme berechnen und ausgeben. Die aktuellen Versionen der CAM-Systeme am Markt können jedoch mehr als nur NC-Programme erzeugen. Am stärksten äußert sich das bei den integrierten und umfassenden Systemen, die über die gesamte CA-Funktionalität verfügen. Seit beispielsweise Catia und Delmia oder UGS und Technomatix innerhalb der gleichen Firmenorganisationen angesiedelt sind,wachsen die Programmpakete und -funktionen zusammen.

Mit der daraus resultierenden Datendurchgängigkeit lassen sich Bauteildaten in den einzelnen Programmmodulen zu unterschiedlichen Zwecken nutzen. »Durch die Integration der verschiedenen Planungswerkzeuge können beispielsweise die Ergebnisse der Materialabtragssimulation für die Rohteilverfolgung in verschiedenen Bearbeitungsstufen einer Fertigungsstraße genutzt werden«, erklärt Dr. Jürgen Lauscher von IBM Deutschland, Düsseldorf. Besonders bei der Anlagenplanung bieten integrierte Systeme Vorteile, wenn einzelne Bearbeitungsschritte im Umfeld der Gesamtanlage parallel geplant werden können.

Bild 1: Die direkte Beziehung von gescannten Netzdaten (grün) zum CAD-Wirkflächenmodell (rotes Drahtmodell) sorgt nach Änderungen (blau) für eine schnelle Aktualisierung der CAD-Daten und damit für einen kontrollierbaren Prozess (Tebis)

Aber auch spezialisiertere, weniger umfassende Systeme können durch Anbindung zusätzlicher CA-Werkzeuge Prozesse beschleunigen. Bei der Fertigung von Blechumformwerkzeugen etwa muss häufig mit triangulierten oder diskretisierten Flächenbeschreibungen gearbeitet werden, die entweder aus Scann- oder FEM-Systemen stammen.Zur Konstruktion und Aktualisierung von Ziehanlage und Wirkflächen aus diesen Daten werden so genannte Flächenrückführungs-Systeme eingesetzt. Häufig kommt es dabei zu Iterationsschleifen, bis das benötigte Werkzeug die optimale Geometrie aufweist. »Durch die direkte Beziehung der Netzdaten zu den Wirkflächen in Tebis kann die Anzahl der Iterationsschleifen drastisch reduziert werden«, erläutert Robert Mahr,Marketingleiter bei Tebis,Martinsried/München (Bild 1).

Allgemein sehen sich Softwarehäuser nicht mehr als reine Programmlieferanten, deren Aufgabe nach der Installation beendet ist. »Wir verstehen uns als umfassenden Problemlöser im gesamten Fertigungsumfeld des Kunden«, betont Dr. Eike Jung, Key Account Consultant bei Open Mind, Wessling. Der Trend zum umfassenden Dienstleister spiegelt sich auch in der engen Kooperation von CAM-Anbietern,Maschinen- und Werkzeugherstellern wider, die häufig gemeinsam an Problemen von Kunden arbeiten, um ein optimales Fertigungspaket für die Anwender anzubieten.


Inhaltsverzeichnis

Autoren

Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele ist Fachgebietsleiter des PTW und Dekan des Fachbereichs Maschinenbau der TU Darmstadt
info <AT> ptw.tu-darmstadt.de

Dipl.-Ing. Benjamin Fröhlich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am PTW der TU Darmstadt
froehlich <AT> ptw.tu-darmstadt.de

Dipl.-Ing. Carsten Stroh ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am PTW der TU Darmstadt
stroh <AT> ptw.tu-darmstadt.de

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PTW – Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen
64287 Darmstadt
Tel. 06151/16-21 56
Fax 06151/16-3356
www.ptw.tu-darmstadt.de

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