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WB Werkstatt + Betrieb 150 Jahre/2017

Grußworte zur WB Jubiläumsausgabe

Editorials

Epochal

Helmut Damm, Chefredakteur

Helmut Damm, Chefredakteur

DIE ENTSCHEIDUNG war schnell getroffen: Zum 150-jährigen Jubiläum der WB soll ein zeitgeschichtlicher und unterhaltsamer Sammelband entstehen. Industriegeschichte, die ja stets zugleich auch Spiegel der Gesellschaft ist.

DIE RECHERCHE beginnt in der Münchner Staatsbibliothek, weitet sich auf das Deutsche Museum aus und endet im verlagseigenen Archiv. 150 Jahrgänge mit Jahresumfängen von knapp 400 bis hinauf zu über 3000 Seiten. Eine Mammutaufgabe in Staub. Bewältigt. Danke, Team.

DIE ERKENNTNISSE sind mannigfaltig. Etwa die Tatsache, dass die WB sehr lange unverzichtbares und allseits hochgeschätztes Medium der Wissensverbreitung und des Vermarktens rund um die Fertigungstechnik war. Dieser Fakt gipfelt darin, dass die Zeitschrift im Zweiten Weltkrieg bei Bedarf an die Front nachgeliefert wurde. Gänsehautmomente des Blätterns. Oder die Tatsache, dass die WB jahrzehntelang als Zeitschrift der absolute Platzhirsch gewesen ist, und das weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. So umfasst der Jahrgang 1959 in Summe 3054 Seiten, davon 2126 Anzeigenseiten. 1952 wiederum gelangen immerhin fast 2000 Exemplare der WB in 43 Länder weltweit, davon 18 außerhalb Europas. Respekt, Carl Hanser! Ebenso die Erkenntnis, dass die Techniker und Ingenieure die Leistungen der industriellen Wertschöpfung mit einigen revolutionären und zahllosen evolutionären Entwicklungen innerhalb von 150 Jahren in nahezu allen Disziplinen ver-x-fachen konnten. Das ›Made in Germany‹ lebt davon, auch künftig. Und schließlich die Tatsachen, dass das Erzeugen von Lesernutzen mit Herzblut und Praxisnähe zu tun hat und dass ein äußerst lebendiger Dialog zwischen Hersteller, Anwender und Redaktion auch ohne Mail und Internet funktionierte: per Post.

DIE FOLGEN für uns als Team im Hier und Jetzt: Eine Fachzeitschrift durch die Dynamik des digitalen Zeitalters zu führen, auf agile Weise tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln und bei der crossmedialen Berichterstattung der Objektivität Genüge zu tun – das sind die heutigen Herausforderungen. Mit dem Wissen um die außergewöhnliche, in weiten Teilen einmalige Geschichte der WB nimmt das gesamte Team diese Aufgaben künftig mit noch mehr Verpflichtung, aber auch etwas mehr Stolz wahr.

DER WUNSCH an die Leser: viel Spaß beim Streifzug durch die zugegeben sehr kleine Auswahl an Zeitzeugnissen in diesem Sonderheft und durch die ergänzenden Dokumente auf unserem Portal! Um die vielen besonderen Eindrücke im Rahmen der Recherche dürfen Sie uns, so Sie technikaffin sind, gerne etwas beneiden. Stellvertretend für das Team der WB innerhalb und außerhalb des Verlags,

Helmut Damm, Chefredakteur


Eine Säule des Verlags

Wolfgang Beisler, Geschäftsführer, Verleger und Mitglied der Eigentümerfamilie

Wolfgang Beisler, Geschäftsführer, Verleger und Mitglied der Eigentümerfamilie

Mit der Zeitschrift ›Betriebstechnik‹ begründete mein Großvater Carl Hanser 1928 seinen Fachverlag. Er warb Abonnenten für die von der Deutschen Polytechnischen Gesellschaft herausgegebene Zeitschrift. Die Akquise der Abonnenten verlief so erfolgreich, dass er die Zeitschrift später ganz übernehmen konnte. 1930 wurde die ›Betriebstechnik‹ mit dem Blatt ›Maschinenkonstrukteur‹ vereinigt, das bereits 1867 als ›Der practische Maschinen-Constructeur‹ gegründet wurde. Am 1. Oktober 1933 wurde die Zeitschrift umbenannt in ›WERKSTATT UND BETRIEB‹.

Die Geschichte der WB ist eng mit der Geschichte des Verlags verbunden. 1945 war es das erste Bemühen Carl Hansers, die WB möglichst schnell wieder herauszubringen. Er reiste im Herbst 45 nach Berlin zum alten und neuen Schriftleiter, der die druckfertigen Manuskripte in einer Ledertasche im Luftschutzkeller aufbewahrte. Carl Hanser übernachtete beim Schriftleiter und erinnerte sich, dass er mangels Bettzeug sich mit einer Matratze zudeckte: »Wenn ich aufwachte, und das geschah mehrmals, hatte ich das Gefühl, als läge ich unter einem Sargdeckel.« Im März 1946 erschien das erste Heft in allen vier Besatzungszonen. Mein Großvater teilte damals früheren Inserenten mit: »Werkstatt und Betrieb erscheint wieder … 78 JAHRE BESTANDEN ZU HABEN IST VIEL; DAS LETZTE JAHR ÜBERSTANDEN ZU HABEN IST GLÜCK IM UNGLÜCK – UND VERPFLICHTUNG.« Dieser Verpflichtung sind wir uns bis heute bewusst. In all den Jahren haben kompetent recherchierte und praxisorientierte Beiträge in der immer schneller voranschreitenden technischen Entwicklung Orientierung gegeben. Das soll auch künftig so bleiben. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den kompetenten Autoren, unseren langjährigen Kunden, den treuen Abonnenten und Lesern, den Handelsvertretern unseres Hauses, dem engagierten Fachbeirat sowie dem kompletten Team der WB

Wolfgang Beisler, Geschäftsführer, Verleger und Mitglied der Eigentümerfamilie


Dialog der Fachkräfte

Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW

Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW

150 Jahre sind eine lange Zeit – und das nicht nur für eine Zeitschrift. Man rufe sich ins Gedächtnis: 1867 fand die zweite Pariser Weltausstellung statt, die wichtige Impulse für Technologie und Wissenschaft setzte. So gelangte dort zum ersten Mal das Leichtmetall Aluminium in den Blick des öffentlichen Interesses. Im gleichen Jahr meldete Alfred Nobel sein Patent auf Dynamit an. Zwei Ereignisse, die Technologiegeschichte geschrieben haben. Seither haben sich Industrie wie Medien rasant entwickelt, viele Prinzipien sind dabei aber auch konstant geblieben. So waren gegen Ende des 19. Jahrhunderts fast alle der heute verwendeten Werkzeugmaschinentypen bekannt, ebenso wie der Zeitungsdruck. Und dennoch waren ANDERTHALB JAHRHUNDERTE AN IDEEN UND INNOVATIONEN nötig, um Werkzeugmaschinen und Medien zu dem zu machen, was sie heute sind.

Ohne den intensiven Austausch unter Wissenschaftlern, Ingenieuren, Entscheidern und anderen Fachleuten in den Unternehmen wäre dieser Weg sicher nicht zu stemmen gewesen. Eben dieses Motiv trieb Wilhelm Heinrich Uhland dazu, die WB Werkstatt + Betrieb – oder besser Der practische Maschinen-Constructeur‹, wie der Titel der Zeitschrift seinerzeit noch lautete – aus der Taufe zu heben. Ganz ähnlich wie Ernst Schiess, als er 1891 den VDW gründete: Neben der Interessenvertretung sollte der Verband der KOMMUNIKATION UNTER FACHLEUTEN dienen, ohne die die technologische Führungsposition der deutschen Werkzeugmaschinenhersteller nicht haltbar wäre. Hier gibt es eine Parallele zur Fachzeitschrift WB. Herzlichen Glückwunsch, Ihr

Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Vorsitzender des VDW


Individuell informativ

Lothar Horn, Vorsitzender des VDMA Fachverbands Präzisionswerkzeuge

Lothar Horn, Vorsitzender des VDMA Fachverbands Präzisionswerkzeuge

Jubiläen mögen einer gewissen Inflation unterliegen, aber 150 Jahre ist außer Frage eines, das gewürdigt werden sollte – nein, gewürdigt werden muss. Ich selbst blicke, bezogen auf Werkstatt und Betrieb, nicht ganz so weit in die Vergangenheit zurück. Vor über 20 Jahren fing ich an, mich mit Anwenderberichten zu beschäftigen. Einer meiner ersten Reportagen, die ich bei einem Kunden durchführen durfte, war eben für die WB. Als Herr Damm und ich vor Ort recherchierten, war ich begeistert über den äußerst positiven Verlauf und den ERKENNTNISGEWINN RUND UM DIE ANWENDUNG. Wie sich jedoch herausstellte, erforderte das Thema ›Freigabeprozess‹ im Nachgang zudem viel Fingerspitzengefühl für den Abgleich aller Partikularinteressen. Dieser Bericht ist mir bis heute in Erinnerung geblieben, denn er hat mir gezeigt, dass ein solcher Artikel trotz aller Erfahrung und Professionalität nicht eben mal kurz geschrieben und schnell veröffentlicht ist.

Die WB gehört zu den TOP-ZEITSCHRIFTEN DER WERKZEUG- UND MASCHINENBRANCHE. Wegen der Individualität, der enthaltenen Information, der Recherchen, des Nachrichtenwerts sowie der persönlichen Note. Chapeau, Herr Damm – Sie und Ihr Team machen einen tollen Job. Ich freue mich persönlich, beruflich und in meiner Funktion als Vorsitzender des VDMA Fachverbands Präzisionswerkzeuge der WB zum 150 jährigen Jubiläum zu gratulieren, und bin gespannt auf das, was noch vor uns liegt. Herzlichen Glückwunsch, Ihr

Lothar Horn, Vorsitzender des VDMA Fachverbands Präzisionswerkzeuge


Fundiertes Wissen

Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institutsleiter des PTW Darmstadt und Vorsitzender des Fachbeirats der WB

Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institutsleiter des PTW Darmstadt und Vorsitzender des Fachbeirats der WB

Produktionswissenschaft ist durch einen beständigen Wissenszuwachs gekennzeichnet. Dieses ›neue‹ Wissen, das in zahlreiche fertigungstechnische Innovationen mündet, zu vermitteln, sei es als Lehrender an die Schüler und Studenten an Fachschulen und Universitäten, sei es im Rahmen des ÜBERGANGS VON DER ENTWICKLUNG ZUR PRAKTISCHEN ANWENDUNG, ist eine große Herausforderung.

Die WB hat über 150 Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag zur Weitergabe dieses dynamischen Wissens und damit auch zur Ausbildung und Qualifizierung unseres Ingenieursnachwuchses und zur Wettbewerbsfähigkeit der Industrie geleistet. Neben fachlich fundierten Beiträgen mit hilfreichen Illustrationen bildeten sogenannte Trendberichte stets eine wertvolle Grundlage für das Einarbeiten in neue Themenstellungen. Der gelungene Mix aus Beiträgen aus der Fertigungspraxis sowie über Ergebnisse der universitären Anwendungsforschung waren und sind eine exzellente Hilfe zur Orientierung für neue Forschungsthemen. Als wertvoll im Sinne einer zeitgemäßen und praxisgerechten Themenfindung hat sich der regelmäßige Meinungs- und Erfahrungsaustausch innerhalb des Fachbeirats erwiesen, in dem sich Institutsleiter und Industriemanager gemeinsam mit der Redaktion engagieren. So war die WB WERTVOLLE INFORMATIONSQUELLE FÜR GENERATIONEN von Studierenden und Promovierenden in der Produktionswissenschaft sowie für Entscheider im produzierenden Gewerbe! Letztendlich kennzeichnen drei Aspekte seit Jahrzehnten die WB: die hohe Fachkompetenz der Redaktion, die Qualität und Gründlichkeit in der Recherche, aber auch der Mut, neuartige Themen frühzeitig aufzugreifen. Diese Qualitätsmerkmale wünsche ich, auch im Namen des Beirats, der Redaktion und den Autoren auch für die künftigen Ausgaben der WB. Unseren Lesern wünsche ich auch weiterhin viel spannende und nützliche Informationen für ihren beruflichen Erfolg.

Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Institutsleiter des PTW Darmstadt und Vorsitzender des Fachbeirats der WB

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WB_2017_150 Jahre_Editorials

pdf-Datei, 4 Seiten, 0,2 MB

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Seit 30 Jahren begleitet die Fachzeitschrift Schweizer Präzisions-Fertigungstechnik die Exportaktivitäten der Schweizer Werkzeugmaschinen-Industrie. In Zusammenarbeit mit dem SWISSMEM wird ausführlich und praxisorientiert über innovative spanende Verfahren und Trends in der Fertigungstechnik für die industrielle Metallbearbeitung berichtet.


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