nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
WB Werkstatt + Betrieb 06/2017

Sauber gefurcht in Baustahl

Gewindewerkzeuge, Werkstoffspezifik, Standmenge

Sauber gefurcht in Baustahl

Nicht zuletzt wegen seiner inhomogenen Konsistenz ist Baustahl nicht leicht zerspanbar. Will man Gewinde fertigen, bietet sich das Gewindefurchen an, am besten mit der neuen Nutform Fächernut. Bei einem Anwender ließ sich mit ihr die Standmenge von 4000 auf 9000 steigern.

Obwohl Baustähle zu den am weitesten verbreiteten Stahlwerkstoffen gehören, ist ihre Zerspanbarkeit selten optimal, denn ihre Zusammensetzung schwankt wie bei kaum einem anderen Material. Nicht anders ist es bei der Sorte S355J2+N (St52-3), einem Baustahl, den ein Kunde des süddeutschen Gewindewerkzeug-Herstellers Bass verwendet. Die stark langspanenden Eigenschaften des Werkstoffes können beim Gewindebohren zu Wickelspänen, beschädigten Gewinden und Maßproblemen führen. Doch es gibt ein Gewindeverfahren, das die Voraussetzungen für eine prozesssichere, weil spanlose Fertigung bietet: das Gewindefurchen.

Infolge einer neuen Beschichtung stieg die Standmenge um 30 Prozent

Gewindefurchen ist immer dann möglich, wenn die Bruchdehnung des Werkstoffes oberhalb von 8 Prozent und die Festigkeit unterhalb von 1200 N/mm2 liegt. Im Gegensatz zum Gewindebohren entfallen aufgrund der umformenden Bearbeitung Spanprobleme; selbst bei großen Gewindetiefen ist eine hohe Prozesssicherheit gewährleistet. Auch in puncto Festigkeit und Oberflächenqualität des Gewindes ist das Gewindefurchen dem Gewindebohren überlegen. Höhere Standzeiten und Schnittgeschwindigkeiten festigen die Dominanz des Verfahrens. Der Gewindefurcher kann sowohl für Durchgangs- als auch für Sacklöcher verwendet werden, und das bei einer Vielzahl von Werkstoffen.

Der Gewindespezialist Bass fasst die unterschiedlichen Ausprägungen des Gewindefurchens in seiner Duramax-Familie zusammen. Ein TiN-beschichtetes Werkzeug dieser Familie kam auch beim oben genannten Kunden zum Einsatz, bei dem eine Serien-Sacklochbearbeitung in Baustahl erforderlich war.

Anfangs betrug die Standmenge des TiN-Werkzeugs 3000 Gewinde je Werkzeug. Durch eine neu entwickelte Hochleistungsschicht mit dem Kürzel BT konnte dann aber die Standzeit in der Folgezeit um über 30 Prozent auf 4000 Gewinde gesteigert werden.

von Werner Böhm

Sie möchten weiterlesen? Dann schalten Sie den Artikel jetzt frei.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Unternehmensinformation

BASS GmbH & Co. KG Technik für Gewinde

Bass-Str. 1
DE 97996 Niederstetten
Tel.: 07932 892-0
Fax: 07932 892-87

150 Jahre WB Werkstatt+Betrieb

Jetzt kostenlos downloaden!

Schweizer Präzisions-Fertigungstechnik

Seit 30 Jahren begleitet die Fachzeitschrift Schweizer Präzisions-Fertigungstechnik die Exportaktivitäten der Schweizer Werkzeugmaschinen-Industrie. In Zusammenarbeit mit dem SWISSMEM wird ausführlich und praxisorientiert über innovative spanende Verfahren und Trends in der Fertigungstechnik für die industrielle Metallbearbeitung berichtet.


Zum Archiv

Special Zerspanung von Leichtbauwerkstoffen

Zum Special

Special Retrofit

Zum Special

Special 150 Jahre WB Werkstatt+Betrieb

Zum Special