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WB Werkstatt + Betrieb 07-08/2017

Entscheider oder Gestalter?

Editorial

Martin Ricchiuti, Redakteur

Martin Ricchiuti, Redakteur

Die digitale Transformation ist in aller Munde – und in vollem Gange. Kleinere Probleme wie ein flächendeckendes Breitbandnetz werden im Handumdrehen gelöst sein; für Bedenkenträger wie Datenschützer wird es in einer Welt der Datennutzung für jedermann ohnehin keinen Bedarf mehr geben. Die letzten Zögerer und Zauderer, die verblieben sind, werden den Folgen des digitalen Darwinismus erliegen – Game over für slow adopter, wie es so schön auf Neudeutsch heißt.

Ein etwas radikales Szenario, das aber die grundlegende Richtung vorgibt. Denn wie weit die Digitalisierung voranschreiten wird, lässt sich gemäß dem viel zitierten Spruch leicht vorhersagen: »Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden.« Auf die Digitalisierung folgt die Vernetzung, und alles, was vernetzt ist, lässt sich auch automatisieren. Diese verständliche Gleichung macht deutlich, welcher Taktgeber hinter den Industrie-4.0-Bemühungen der Wirtschaft steckt. In Form von automatisierten Fertigungsstraßen, Closed-Loop-Regelkreisen, mannlosen Schichten oder simulierten Werkzeugbahnen schon längst in der Branche angekommen, macht erst der letzte Schritt aus Daten wertvolle Erkenntnisse: die künstliche Intelligenz (KI).

Mit ihrer Hilfe wird es möglich sein, Zustandsveränderungen sehr genau und zuverlässig zu prognostizieren und sich darüber einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Ändern wird sich dadurch die Rolle der Beteiligten im System Mensch-Maschine. Anpassungsprozesse, etwa grafische Bedienoberflächen für die Interaktion zwischen Benutzer und System, machen Maschinen für uns freundlicher. Mit KI versehen, noch einen weiteren Schritt menschlicher. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Mensch und (Werkzeug-)Maschine wird auch der Mensch digitaler werden müssen, wie die Ergebnisse des von 2b Ahead veröffentlichten TrendIndex 2017.1 nahelegen. Der Begriff Führung wird neu zu definieren sein, wenn smarte Maschinen zum besseren Entscheider und Menschen zum Gestalter mutieren. Als Team mit dem Wissen um die gegenseitigen Vorteile wird das ›gemischte Doppel‹ höchstwahrscheinlich zum unschlagbaren Gegner.

Die Chance, aus Vorurteilen Vorteile zu machen, bleibt aber weiterhin Ihre Entscheidung. Vorerst.

Martin Ricchiuti

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Seit 30 Jahren begleitet die Fachzeitschrift Schweizer Präzisions-Fertigungstechnik die Exportaktivitäten der Schweizer Werkzeugmaschinen-Industrie. In Zusammenarbeit mit dem SWISSMEM wird ausführlich und praxisorientiert über innovative spanende Verfahren und Trends in der Fertigungstechnik für die industrielle Metallbearbeitung berichtet.


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