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WB Werkstatt + Betrieb 06/2019

Aus Tradition in die Zukunft

Editorial

Ein Großteil der Unternehmen aus der Zerspanung ist im Familienbesitz und wird von ihren Eigentümern, ob in der Person des Gründers oder seiner Nachkommen, geführt. Das Bemerkenswerte daran: Sie sind damit überaus erfolgreich. Abseits der Diskussionen über Führungsstile, der Notwendigkeit von Hierarchieebenen oder, neudeutsch, Empowerment von Mitarbeitern, führen sie ihre Unternehmungen mit Augenmaß – sowohl für die lauernden Risiken als auch die winkenden Chancen – in die Zukunft. Nicht selten fußt der Erfolg eines solchen Betriebs auf einem erfüllten Generationenvertrag: Von der Grundsteinlegung, gerne auch in der eigenen Garage, über den ersten, zweiten oder dritten Umzug bis hin zur Weitergabe an Sohn, Tochter oder Enkelkind. Dabei spielt die Größe des ›Erbstücks‹ nicht einmal die entscheidende Rolle: Als ein Tübinger Werkzeughersteller in diesen Tagen sein 100. Jubiläum feierte, hatten Gäste, Honoratioren und rund 3500 Mitarbeiter die Gelegenheit, dem Enkel des Firmengründers, selbst lange Zeit als Vorstand aktiv, für seine weitsichtige Weichenstellung hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu danken.

Wenn sich soziale Kompetenz, Führungsqualität, Kooperations- und Konsensfähigkeit, unternehmerisches Denken, aber auch die Fähigkeit zur Agilität im Zuge der Digitalisierung wie von selbst in einem Unternehmen einstellen, liegt der Verdacht nahe, es handle sich um die vielfach beschworene ›DNA‹ einer Firma, oder – in persona – das Unternehmer-Gen, das zu den richtigen Entscheidungen verhilft.

Mag sein, dass die Wertmaßstäbe einer Unternehmerfamilie, wenn sie frühzeitig vermittelt und vorgelebt werden, ihren Einfluss auf spätere Handlungsweisen nehmen. Der hauptsächliche Treiber scheint mir aber das Gefühl der Verantwortung zu sein, die mit solch einem Erbe einhergeht. Firmenlenker, die im Unterschied zur bloßen Pflichterfüllung in ihrem Handeln eine Blaupause für zukünftige Generationen sehen, begreifen ihre Verantwortung als Summe des Vertrauens in ihre geleistete Arbeit. Sie haben gelernt, ihre eigenen Ansprüche dem Wohl des Unternehmens unterzuordnen, um dem Vertrauen tagtäglich gerecht zu werden. Was sicherlich nicht immer die einfachsten Beweggründe sind.

Martin Ricchiuti

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