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WB Werkstatt + Betrieb 12/2015

Tiefbohren mit Bypass

Bohrwerkzeuge, Kühlschmierstoffzuführungen, Maschinennachrüstung

Tiefbohren ist bei Bohrwerken und Bearbeitungszentren mit schwenkbarer Spindel problematisch, denn die Versorgung mit Kühlschmierstoff (KSS) ist nur eingeschränkt möglich. Abhilfe schafft eine direkte Leitung von der Pumpe zum Zuführelement − ein ›Bypass‹.

Die richtige Kühlschmierung ist beim Tiefbohren eine Grundvoraussetzung. Kühlschmierstoff-(KSS-)Anlagen fördern in der Regel eine ausreichende Menge des Mediums, um die innengekühlten Tiefbohrwerkzeuge unter ausreichendem Druck mit der erforderlichen KSS-Menge zu versorgen. Bei Bohrwerken und Bearbeitungszentren mit schwenkbarer Bearbeitungsspindel ist jedoch, bedingt durch den konstruktiven Aufbau des Winkelgetriebes, der Querschnitt der KSS-Zuleitung durch die Spindel oftmals zu klein, sodass diese ›Drosselstelle‹ ein prozesssicheres Tiefbohren verhindert.

An dieser Schwachstelle setzt nun ein neues Gestaltungskonzept an. Indem ein Hochdruckschlauch von der Pumpe direkt zur KSS-Zuführung gelegt wird – quasi als Bypass –, ist es möglich, den maschinenbedingten Engpass zu umgehen und dadurch das Tiefbohrwerkzeug mit ausreichend KSS-Druck und KSS-Menge zu versorgen.

Für einen höheren KSS-Druck oder einen maximalen Volumenstrom

Je nach Anwendungsfall oder Bohrdurchmesser stellt der baden-württembergische Bohrtechnik-Spezialist Botek verschiedene KSS-Module zur Verfügung. Für rotierende Bohrwerkzeuge mit Innenkühlung im Durchmesserbereich bis 25 mm beziehungsweise bis 45 mm werden je nach Bohrtiefe höhere KSS-Drücke benötigt. Dafür gibt es zwei Hochdruckzuführungen bis 100 bar oder bis 50 bar. Voraussetzung ist, dass der höhere KSS-Druck auch von der KSS- Anlage bereitgestellt werden kann.

Bei Verwendung der KSS-Zuführung ist auf den richtigen Sitz der Drehdurchführung in der Maschine zu achten. Die Spannung erfolgt über MK-Kegel mit Anzugbolzen. Das Bohrwerkzeug muss fest in die KSS-Zuführung eingespannt sein, und das Gehäuse mit Kühlschmiermittel- und Leckölanschluss ist gegen Verdrehen zu sichern. Der Leckölanschluss darf nicht verstopft sein.

Im Bohrdurchmesser bis 150 mm kann mit einer rotierenden Drehzuführung ein hohes KSS-Volumen realisiert werden, und zwar bis zu einem Wert von 250 l/min. Dabei stehen vier ...

von Jürgen Ruof

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