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WB Werkstatt + Betrieb 09/2015

Hochleistungsprozesse für die Großserienfertigung

Automobilproduktion, Verfahrenssubstitution, Großserienkomponenten

Hochleistungsprozesse für die Großserienfertigung

Der Spagat zwischen steigender Produktivität und größerer Flexibilität fordert die Akteure im Automobilbau immer stärker. Ziel eines Verbundprojektes ist es, die Anzahl der Prozessschritte in der Gleichlaufgelenk-Fertigung zu halbieren und die Durchlaufzeit zu minimieren.

Die Automobilindustrie ist zunehmend mit dem latenten Kundenbedürfnis nach Individualität konfrontiert. Die Automobilhersteller reagieren hierauf mit einer Steigerung der Modellreihen sowie der Modellvarianten. Seit 1995 sind die Modellreihen von 227 auf 415 angestiegen [1], wobei die Zahl der Modellvarianten einzelner Modelle alleine auf dem deutschen Markt bei bis zu 453 Varianten liegt [2].

Innovative Prozesskette als Forschungsziel definiert

Hieraus wird deutlich, dass bei der Herstellung von Automobilen und besonders bei der Fertigung der dafür notwendigen Komponenten neben der Anforderung nach höchster Produktivität die Anforderung nach Flexibilität steigt. Viele der heute im Einsatz befindlichen Prozessketten, gerade im Bereich der Komponentenfertigung, sind meist zulasten der Flexibilität auf höchste Produktivität ausgelegt. Änderungen, zum Beispiel am herzustellenden Produkt, lassen sich oft nur mit großen Aufwänden, beispielsweise bezüglich des Rüstens, umsetzen. Eine wettbewerbsfähige Produktion, besonders an Hochlohnstandorten, wird mit diesen Prozessketten immer schwieriger, sodass bei der Auslegung zukünftiger Prozessketten neue Wege zu beschreiten sind.

Die sich verändernden Anforderungen stellen nicht nur für den Betreiber der Prozesskette, sondern auch für die Hersteller der Anlagen und Maschinen, die Lieferanten der Betriebsmittel und alle weiteren Prozessbeteiligten eine besondere Herausforderung dar. Einerseits muss weiterhin höchste Produktivität gewährleistet sein, andererseits die notwendige Flexibilität vorgehalten werden. Nur durch eine gemeinsame Entwicklung und eine gezielte Abstimmung der einzelnen Prozessschritte aufeinander kann dies erreicht werden. Daher haben sich sechs Unternehmen zusammen mit einem Hochschulinstitut das Ziel gesetzt, eine hochflexible und gleichzeitig hochproduktive Prozesskette für die Großserienfertigung zu entwickeln. Wesentliches Ziel dabei ist es, neben einer signifikanten Steigerung der Flexibilität die Anzahl der Prozessschritte zu halbieren und die Bauteildurchlaufzeiten zu ...

von Berend Denkena, Jens Röbbing, Wladimir Bickel, Thilo Grove, Alexander Krödel, Patrick Kuhlemann und Maruan Shanib

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