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WB Werkstatt + Betrieb 10/2019

Geschäftsmodell Innovation

Editorial

Die gute Nachricht vorweg: Es gibt ihn noch, den »blauen Ozean«. Als profitables Geschäftsmodell in einem neuen, unbekannten Markt, der, von der Konkurrenz unerkannt, ein adäquates Wachstum ermöglicht. So zumindest die Theorie. Spätestens seit dem merklichen Abflauen der Auftragseingänge konzentrieren sich Hersteller auf die Zeit, die nach dem Abbau der Überkapazitäten kommt. Die international ausbleibenden Investitionen in konventionelle Fertigungsstraßen, etwa für den Motorenbau, engen die Geschäftsmöglichkeiten prinzipiell ein. Doch anstelle den guten alten Kundenbeziehungen nachzutrauern, ist Umdenken angesagt. Welche Fertigungstechnologien verlangt die neue E-Mobilität? Wie ist an den Sharing-Trends, ob Roller oder Lieferwagen, zu partizipieren? Und falls nicht direkt, lassen sich die dahinter liegenden Modelle auf das eigene Stammgeschäft übertragen?

Letztlich ist die Disruption, von der vielerorts gesprochen wird – verbunden mit dem Bild eines Kometeneinschlags –, doch nur eines von vielen Kapiteln der Evolution. Denn Weiterentwicklung findet nur durch ständige Störungen statt. Insofern kann die Disruption auch als konstruktive Störung, als Trainingsreiz verstanden werden. In einem Spiel, das der deutsche Mittelstand wie kein zweiter beherrscht: das der kontinuierlichen Optimierung seiner Produkte und Prozesse. Denn Vital und lernfähig präsentiert sich die Mehrheit der KMUs nicht nur auf der EMO und laboriert fleißig an Kundennutzen und digitalen Mehrwerten. Längst sind Kommunikations- und Interaktionsmuster aus Social Media in der Geschäftswelt angekommen und schaffen damit ein positives Klima, das weniger von trägen hierarchischen Strukturen geprägt ist als von Neugier, Innovationsfreude und Dynamik. Das Erreichen internationaler Standards, wie etwa im Projekt ›umati‹, ist nur eine Folge davon.

So kann man den Disrupteuren einfach davonlaufen – indem man den Wandel, dessen Opfer man werden könnte, selbst mitgestaltet! Und sich in vielen kleinen Schritten vom bloßen Lieferanten zum Solutions-Provider der Zukunft mausert.

Martin Ricchiuti

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