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WB Werkstatt + Betrieb 08/2020

Kernkompetenz Fertigung

Editorial

Ob man sich nun von seinem persönlichen Gefühl leiten lassen oder lieber offiziellen Stellen Glauben schenken möchte - die Pandemie zieht weiterhin ihre Kreise. Während man für Deutschland einen zweiten Lockdown unter allen Umständen verhindern will, ist er in unseren Nachbarländern mehr denn je Thema. Umso mehr ein Grund, mit Disziplin die Vorteile vernunftbetonter Krisenpolitik weiter zu nutzen, um mit bewährten Maßnahmen wie der Kurzarbeit den Überkapazitäten ohne Stellenabbau zu begegnen.
Neue Themen für die Produktion in diesen besonderen Zeiten identifiziert eine Studie der Grean GmbH, einer Ausgründung der Leibniz Universität für Prozessberatung und Steigerung der Ressourceneffizienz. Sie hat die Auswirkungen der Corona-Krise genauer untersucht und kommt zu interessanten Rückschlüssen. Denn die meisten der Befragten erkennen – erstmal wenig überraschend – Digitalisierung und Automatisierung als zentrale Stellhebel, um aus der Krise zu kommen. Knapp jeder Dritte gibt an, dass diese im Rahmen einer Industrie 4.0-Strategie an Bedeutung gewinnen werden. So nutzt etwa Karl Klink, ein Traditionsunternehmen aus der Räumungstechnik, die personellen Überkapazitäten für die Einführung eines ERP-Systems in besonders kurzer Zeit. Die Pandemie hat zu einer Art ›Zwangs-Agilisierung‹ geführt. Diese Themen sind aber an sich nicht neu und reichen langfristig für eine Differenzierung vom Wettbewerb nicht aus. ›Cost Cutting‹, als zweithäufigste Antwort und typische Folge einer Rezession, wohl alleine auch nicht. Es sind die Geschäftsmodelle, ob ›pay-per-use‹ als Betreibermodell oder der Wechsel der Produktionsmethodik von ›made-to-order‹ zu ›made-to-stock‹ für eine überdurchschnittliche Lieferperformance, welche die Widerstandsfähigkeit einer Organisation fördern. Dazu gehört das Local Sourcing genauso wie eine hohe Fertigungstiefe. Denn auch das macht die Studie deutlich: Outsourcing wertvoller Fertigungskapazitäten und der damit verbundene Know-how- Verlust ist für die Befragten keine Option. Auf das Fundament einer hohen Fertigungstiefe lässt sich also auch in Zukunft gut bauen. Die Kernkompetenz Fertigung bleibt ein wichtiger Grundpfeiler.

Martin Ricchiuti, Redakteur

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Seit 30 Jahren begleitet die Fachzeitschrift Schweizer Präzisions-Fertigungstechnik die Exportaktivitäten der Schweizer Werkzeugmaschinen-Industrie. In Zusammenarbeit mit dem SWISSMEM wird ausführlich und praxisorientiert über innovative spanende Verfahren und Trends in der Fertigungstechnik für die industrielle Metallbearbeitung berichtet.


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