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WB Werkstatt + Betrieb 09/2015

Gestern noch Sondermüll, heute wertvolle Ressource

Recycling, Brikettierpresse, Schleifschlamm

Gestern noch Sondermüll, heute wertvolle Ressource

Die besondere Zusammensetzung von Schleifschlämmen macht eine Wiederverwertung kompliziert. Mehr Flexibilität und damit einen sicheren Return-on-Invest verspricht das neue Brikettpressenkonzept des italienischen Herstellers Di Piú.

Wenn Sören Schnellkopf, technischer Berater bei einem KSS-Hersteller, durch die Fabrikhallen seines Kunden aus der metallbearbeitenden Industrie geht, dann kann er nicht anders: Bei den Filterstationen bleibt er stehen und prüft aufmerksam die graue Masse, die sich auf dem Band der Filteranlage am Ende der Bearbeitungsmaschine oder in der Auffangwanne unter dem Lamellenabscheider angesammelt hat. Er taucht mit der Hand in die Masse, die bei der Oberflächenbehandlung von Bauteilen für die Automobilbranche abgeschliffen und zusammen mit Anhaftungen des Kühlschmierstoffs (KSS) aufgefangen wurde. Was wie fester, grauer Staub, teilweise auch wie Schuhcreme und manchmal wie Stahlwolle aussieht, wird in der geballten Faust zu einem Schwamm, aus dem sich mal mehr, mal weniger Flüssigkeit herauspressen lässt. Der Inhalt: feinste Metallspäne (< 0,5 mm), vermischt mit Schleifmittelabrieb, Kühlschmierstoff, Filtermaterial und sonstigen Verunreinigungen.

Der Schleifschlamm mit der Flüssigkeit, ob Emulsion auf Wasserbasis oder Öl, ist entzündbar, meist gesundheitsgefährdend und teilweise giftig. Schuld daran sind Additive in Form von Schwefel- und Phosphorverbindungen, die den Kühlschmierstoffen aus verschiedenen Gründen zugesetzt werden:

  • Erhöhung der Stabilität
  • Verhindern von Zersetzungsprozessen
  • zum Korrosionsschutz
  • zur Verbesserung der Schmiereigenschaften bei extremen Druck- und Temperaturbeanspruchungen.

In der Abfallverzeichnisverordnung von 1999 wird der Schleifschlammals gefährlich eingestuft und muss nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz entsprechend erfasst und behandelt, und – soweit möglich – wiederverwertet werden.

Die Behandlung von metallischem Schleifschlamm beschäftigt seit vielen Jahrzehnten die Fachwelt. In den 1990er-Jahren wurden dazu Forschungsprojekte durchgeführt und erste Patente für industrielle Verfahren zur Trennung der KSS vom Metall angemeldet. Diese sind aber bis auf wenige Ausnahmen nicht in der Praxis umgesetzt worden, da sie zu aufwendig und energieintensiv waren. ...

von Thomas Kibelksties

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