nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
WB Werkstatt + Betrieb 02/2020

Das geht real viral

Editorial

Der Mensch denkt, aber Gott lenkt. Dieses Sprichwort beschreibt die aktuelle Gefühlslage ganz gut, finde ich. Weil es beide Aspekte vereint: Ohnmacht und Hoffnung.
Eigentlich kämpft der automobilabhängige Teil der Zerspanungsbranche derzeit sowieso mit den disruptiven Umwälzungen im Zuge der politisch (weil gesellschaftlich) forcierten Elektromobilität. Diese entzieht dem Markt – in deutlich kürzerer Zeit als bisher angenommen – ein Auftragsvolumen, das so nicht 1:1 kompensiert werden kann.

Als wäre das nicht einschneidend genug, nutzt nun ein nur mikrometergroßes Virus das global vernetzte ›Wirtstier‹ Mensch und verbreitet per Huckepack Angst und Schrecken in allen Herren Ländern. Schlagartig wird die eigene Welt klein und der Alltag wird von der aberwitzigen Bevorratung von Nahrungsmitteln und Medikamenten sowie der wenig erfolgreichen Suche nach einer belastbaren Faktenlage geprägt. Je nach Gemütslage pendelt man dabei zwischen Hysterie und Ignoranz.

Fakt ist, dass internationale Wertschöpfungsketten derzeit ebenso zum Erliegen kommen, wie wichtige Absatzmärkte, allen voran China. Die meisten Unternehmen reagieren darauf, völlig legitim, mit der Entwicklung einer Überlebensstrategie, die einem gemeinsamen Muster folgt: our business first! Das ist angesichts etablierter und unabdingbarer Netzwerke in einer arbeitsteiligen Welt jedoch leichter gesagt als getan.

Es ist nachvollziehbar, dass Messe- und Massenveranstaltungen verschoben werden, um die Corona-Ausbreitung einzudämmen. Dennoch: Es bedarf eines internationalen Miteinanders beim Entwickeln, Produzieren und Vertreiben von Produkten, das auf Vernunft und der richtigen Dosis Vorsicht beruht und nicht von Panik und Hysterie untergraben wird.

Sobald das aktuelle Ohnmachtsgefühl besseren Erkenntnissen gewichen ist, wird die zivilisierte Menschheit auf ihre Errungenschaften, nicht zuletzt auch technischer Art, nicht verzichten können. Die Zerspanung wird folglich ihren Platz als Basisindustrie und Innovationstreiber in zahlreichen Branchen schnell wieder einnehmen können. Davon bin ich überzeugt. Und das ist für mich mehr als nur Hoffnung.

Helmut Damm Chefredakteur

Dokument downloaden
PDF Download
WB_2020_02_Editorial.pdf

pdf-Datei, 1 Seite, 0,2 MB

150 Jahre WB Werkstatt+Betrieb

Jetzt kostenlos downloaden!

Schweizer Präzisions-Fertigungstechnik

Seit 30 Jahren begleitet die Fachzeitschrift Schweizer Präzisions-Fertigungstechnik die Exportaktivitäten der Schweizer Werkzeugmaschinen-Industrie. In Zusammenarbeit mit dem SWISSMEM wird ausführlich und praxisorientiert über innovative spanende Verfahren und Trends in der Fertigungstechnik für die industrielle Metallbearbeitung berichtet.


Zum Archiv

Special Zerspanung von Leichtbauwerkstoffen

Zum Special

Special Retrofit

Zum Special

Special 150 Jahre WB Werkstatt+Betrieb

Zum Special