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Drehen - Drehen Grundlagen

Einteilung der Drehverfahren

Auszug aus

Grundlagen der Fertigungstechnik

Herausgeber: Birgit Awiszus, Jürgen Bast, Holger Dürr, Klaus-Jürgen Matthes
03/2016, 395 Seiten, € 23,99
ISBN: 978-3-446-44821-6
S. 146-149

Beim Drehen unterscheidet man die Verfahren vorwiegend nach der Wirkrichtung des Werkzeugs längs oder quer zum sich drehenden Werkstück.

Weitere Unterscheidungsmerkmale liefern vor allem die Bearbeitungsergebnisse, also die erzeugte Geometrie. So lassen sich mit Drehen nicht nur Mantelflächen und Axial-Planflächen von Zylindern, sondern auch Quer- und Längsprofile, Kegel, Unrunde und Gewinde schnell und einfach fertigen.

Drehverfahren im Überblick

Runddrehen

Das Runddrehen ermöglicht das Erzeugen von kreiszylindrischen Flächen, die koaxial zur Drehachse des Werkstückes liegen. Die Anwendung ist universell von der mechanischen Uhren- bis zurSchiffswelle verbreitet. Unterschieden wird in Längs- und Querrunddrehen.

Als Besonderheiten sind zu nennen:

  • Schäldrehen mit großem Vorschub des Werkstückes für gewalzte Rundstangen
  • Breitschlichtdrehen mit geringem Eckenradius und für hohe Oberflächengüte und geringe Formfehler

Tabelle 4.10: Verfahrensmodifikation beim Drehen

Schraubdrehen

Mittels Schraubdrehen werden durch speziell profilierte Werkzeuge vor allem Gewinde hergestellt. Mittels abgestuften Werkzeugen, den so genannten Gewindestrehlern, können Gewinde in einem Überlauf produktiv hergestellt werden.

Profildrehen

Beim Profildrehen ist die zu erzeugende Form im Werkzeug abgebildet. Große Bedeutung hat das Querprofileinstechdrehen für das Herstellen maschinenbautypischer Funktionselemente (Nuten, etc.).

Formdrehen

Das Erzeugen weiterer Werkstückformen, die mit den bisher genannten kinematischen Prinzipien nicht fertigbar sind, kann prinzipiell mittels

  • Nachformdrehen über ein Musterstück
  • kinematischem Drehen (Getriebe)
  • NC-Drehen

erfolgen.

In der Klein- und Mittelserienfertigung hat sich generell die NC-Bearbeitung vor allem aus Flexibilitätsgründen (hohe Anzahl an Einzelteil-Varianten bei geringer Stückzahl) und Kostengrün-den durchgesetzt. Die prinzipiellen Bearbeitungsmöglichkeiten auf CNC-Drehmaschinen sind in Bild 4.27 dargestellt. Gleichzeitig kann mit diesen Steuerungsarten die Komplettbearbeitung in einer Aufspannung ermöglicht werden, die wiederum zur Qualitätssteigerung beiträgt.

Bild 4.27: Bearbeitungsmöglichkeiten auf CNC-Drehmaschinen

Auszug aus

Grundlagen der Fertigungstechnik

Herausgeber: Birgit Awiszus, Jürgen Bast, Holger Dürr, Klaus-Jürgen Matthes
03/2016, 395 Seiten, € 23,99
ISBN: 978-3-446-44821-6
S. 146-149
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