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Bohren - Bohren Werkzeuge

Aufbohr-, Ausspindel- und Reibwerkzeuge

Feinbearbeitung für Bohrungen

Auszug aus

Handbuch Spanen

Herausgeber: Günter Spur
10/2014, 1392 Seiten, € 299,99
ISBN: 978-3-446-42826-3
Seite 328 ff.

Aufbohren als Nachbearbeitung erzeugt höhere Genauigkeit und bessere Oberflächen in Bohrungen. Mechatronische Aufbohrwerkzeuge können sogar profilierte Konturen in Bohrungen bearbeiten.

Meist folgt auf den Vollbohrprozess eine Nachbearbeitung, sei es ein Aufbohrprozess für eine Stufe oder ein Feinbearbeitungsprozess, sei dies Feinspindeln oder Reiben. Von Spindeln spricht man auch, wenn auf einem rotierenden Werkzeug mit einer Schneide bearbeitet wird.

Aufbohren

Mit Aufbohren ist der Vorgang der Durchmessererweiterung auf eine bestimmte Länge einer schon in das Werkstück eingebrachten Bohrung gemeint. Diese kann gebohrt, gegossen oder geschmiedet sein. Die Mindestschnitttiefe ap beträgt 0,25 mm, also 0,5 mm im Durchmesser. Von der Schwere wird diese in die mittlere Zerspanung eingestuft.

Abb. 6.25: Aufbau eines Aufbohrwerkzeuges (Quelle: KOMET®)

Abbildung 6.25 zeigt beispielhaft ein Aufbohrwerkzeug, wobei das aus zwei verstellbaren Schneidenträgern auf einem Grundkörper aufgebaut ist, welche in einer Verzahnung radial geführt werden. Die Fixierung der Schneidenträger findet über eine Spannplatte und Schrauben statt. Das Werkzeug, so wie es in Abbildung 6.25 dargestellt ist, kann sowohl als zweischneidiges Werkzeug verwendet werden als auch als Einschneider. Werden beide Schneiden axial und radial auf die gleiche Position eingestellt, ist es ein Zweischneider, wird eine Schneide axial und oder radial etwas vorgestellt, kann eine Schnittaufteilung sattfinden. Der Schneidenhalter verfügt über die Möglichkeit, die Schneide axial zu verstellen.

Spindeln

Von Spindeln wird gesprochen, wenn bei der Bohrungsinnenbearbeitung nur eine einzelne Schneide aktiv ist. Insofern kann mit den in den vorigen Kapiteln vorgestellten Werkzeugen mit entsprechender Einstellung auch gespindelt werden.

Abb. 6.26: Spindelwerkzeug, Verstelleinheit und Aufsatzwerkzeugsatz für den Durchmesserbereich 6 bis 125 mm (Quelle: KOMET®)

Abbildung 6.26 zeigt ein solches Werkzeugsystem. Der Verstellkopf besteht aus einem Grundkörper, welcher in Richtung Spindel eine Schnittstelle aufweist, hier KOMET-ABS®, und aus einem Schieber, welcher in Führungen läuft, sowie dem Verstellmechanismus, der manuell betätigt wird. Der Verstellmechanismus, besteht meistens aus einem Spindel-Mutter-System, wobei die Spindel im Grundkörper gelagert ist und die Mutter den Schieber verstellt. Es gibt Varianten, bei denen das verstellende Element eine schrägverzahnte Platte ist, in welcher der Schieber läuft. Diese nehmen aber aus Kostengründen ab. Auf dem Schieber wiederum befindet sich eine Schnittstelle, an der Werkzeuge angebracht werden können. Abbildung 6.26 zeigt ebenfalls das Sortiment an Werkzeugen und Zubehör mit dem Bearbeitungsdurchmesser von 6 bis 125 mm abgedeckt werden können. Der Verstellweg des Systems liegt meist im Bereich ± 1 mm und dient eher einer Durchmesserkorrektur.

Abb. 6.27: Feinverstellkopf mit KOMET ABS® und Digitalanzeige sowie Nachfolgegeneration der in BAZ integrierten Feinstspindelköpfe (Quelle: Kc Reiben)

Eine Weiterentwicklung stellen die Systeme in Abbildung 6.27 dar, links ist ein Verstellkopf mit integriertem Messsystem und Digitalanzeige zu sehen, rechts ein System mit eingebautem Stellmotor, berührungsloser Energie und Datenübertragung zum Feinstverstellen der Schneide.

Auszug aus

Handbuch Spanen

Herausgeber: Günter Spur
10/2014, 1392 Seiten, € 299,99
ISBN: 978-3-446-42826-3
Seite 328 ff.
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