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WB Werkstatt + Betrieb wird 150 Jahre alt!

Eine Reise durch 150 Jahre lebendigen Fachjournalismus

Kaum zu glauben - aber wahr: Unsere Zeitschrift, die WB Werkstatt + Betrieb, wird 150 Jahre alt. Kommen Sie mit uns auf eine Zeitreise von den Anfängen der Industrialisierung bis zum Digital Enterprise.

Wilhelm Heinrich Uhland (© Hochschularchiv Mittweida, Nr. P 6-1)

Im Jahr 1867, als das Dynamit und der Viertaktmotor erfunden wurden, rief Wilhelm Heinrich Uhland in Frankenberg/Sachsen die Zeitschrift »Der practische Maschinen-Constructeur – eine Zeitschrift für Maschinen- und Mühlenbauer, Ingenieure und Fabrikanten« ins Leben. Die erste Ausgabe erschien im Januar 1868. Die beginnende Mechanisierung manueller Arbeiten mithilfe »selbsttätiger Maschinen« bedurfte neuer Methoden und Ingenieursdisziplinen, die es auszugestalten und in die Breite des deutschen Handwerks zu tragen galt. Die neue Zeitschrift »Der practische Maschinen-Construkteur« traf also auf einen hohen Informationsbedarf in einer sich grundlegend verändernden Arbeitswelt.

So sind es in diesen ersten Ausgaben Ingenieure des In- und Auslands, die zahllose Alltagsfragen beantworten, Tipps und Tricks weitergeben. Sie wollen der wissensdurstigen Leserschaft mit neuartigen und zum Nachbau empfohlenen Maschinenkonstruktionen die Angst vor der umwälzenden Veränderung des Produktionsalltags nehmen.

Wilhelm Heinrich Uhland arbeitete im Technikum zu Frankenberg, Sachsen (© Gemeinfrei)

150-jährige Erfolgsgeschichte

Die WB Werkstatt + Betrieb hat eine 150-jährige Erfolgsgeschichte hinter sich. Sie hat den Maschinenbau von den Anfängen bis heute eng begleitet. Wie haben sich die technischen Fragen und Antworten, die Themen und die Art der Berichterstattung im Lauf der Jahre verändert? Diese und viele weitere Fragen haben wir uns gestellt. Wir möchten Sie in unserem Jubiläumsjahr 2017 auf eine Reise durch 150 Jahre lebendigen Fachjournalismus nehmen. Neues und Altbewährtes, Kurioses und Erfinderisches bringen wir für Sie aus den Archiven ans Tageslicht. Unsere Entdeckungen münden einerseits in eine einzigartige Jubiläumsausgabe, andererseits sorgen diese auf unserem Online-Portal das ganze Jahr über für kurzweilige Momente und lesenswerte Berichte.



Bildergalerie: Titelseiten aus 150 Jahren

Sehen Sie, wie sich das Erscheinungsbild der WB Werkstatt + Betrieb von 1867 bis heute verändert hat!

  • © Carl Hanser Verlag

    Titelseite der ersten Ausgabe: »Der praktische Maschinen-Konstrukteur« von 1867. Herausgeber der neuen Zeitschrift war der sächsische Ingenieur Wilhelm Heinrich Uhland (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Städte-Wappen der Industrialisierungs-Hotspots, zum Beispiel Wittenberg als Veranstaltungsort der Industrieausstellung, zieren eine Titelseite von 1877 (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Ein paar Jahre später wird die Schrift lateinisch – die Inhalte bleiben unverändert praxis- und handwerksnah. Hier eine Titelseite aus dem Jahr 1880 (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Kleinanzeigen auf dem Titelblatt: 1912 wird die prominente Werbefläche bereits genutzt (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Eine halbautomatische Revolverdrehbank von den »Defrieswerken« ziert die Titelseite von 1919 (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Fabrikschlote mit Eule: Eine gewisse Industrie-Romantik strahlt die Titelseite vom Januar 1923 aus. Bei den Inhalten geht es technischer zu (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Das Erscheinungsbild wandelt sich mehr und mehr zu einer Industrie-Zeitschrift – was auch der Untertitel »Zeitschrift für Konstruktion und Betrieb« unterstreicht (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Der Münchener Verleger Carl Hanser erwirbt im Jahr 1928 mit dem Kauf des Verlags der Polytechnischen Gesellschaft auch die Rechte an der Uhlandschen Zeitschrift. Nach der Zusammenführung der beiden Zeitschriften »Der Maschinen-Constructeur« und »Betriebstechnik« trägt das Heft 1930 den sperrigen Titel »Maschinenkonstrukteur-Betriebstechnik« (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Nach dem zusätzlichen Erwerb und der Eingliederung der in Berlin erschienen Zeitschrift »Werkzeug und Werkstatt« im Jahr 1931 lautete am 1. Oktober 1933 der neue und endgültige Zeitschriftentitel »Werkstatt und Betrieb«. Viele Jahre ist die florierende und stetig wachsende Zeitschrift Werkstatt und Betrieb Haupteinnahmequelle des Verlages (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Im Jahr 1949 heißt der Untertitel der Werkstatt und Betrieb bereits »Zeitschrift für Maschinenbau und Fertigung« und er zeigt, in welche Richtung sich die Zeitschrift entwickelt. Frauen auf der Titelseite bleiben in der 150jährigen Geschichte allerdings eine echte Ausnahme (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    In den ersten Kriegsjahren erscheint die Werkstatt und Betrieb noch regelmäßig. Ab 1943 muss sie allerdings »aufgrund der durch die Kriegslage erforderlichen Einsparungsmaßnahmen« mit anderen Blättern zusammengelegt werden (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Endlich in Farbe: Das Erscheinungsbild der Werkstatt und Betrieb verändert sich damit stark. Auf der Titelseite sind häufig technische Innovationen, selten Menschen zu sehen (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Grün wie die Werkzeugmaschine war viele Jahre die Farbe der Werkstatt und Betrieb. Die Messe EMO ist, wie man auf dieser Titelseite links oben sehen kann, auch 1995 eine wichtige Leitmesse für die Branche (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    Aus einem Blatt, das Maschinenbau, Konstruktion und Fertigung vereinte, spezialisiert sich die WB Werkstatt und Betrieb auf die industrielle Metallbearbeitung (© Carl Hanser Verlag)

  • © Carl Hanser Verlag

    So kennen wir sie: Die spanende Fertigung steht heute im Mittelpunkt der Berichterstattung der WB Werkstatt + Betrieb. Eine technische Zeitschrift ist aber in jeder Zeit dem Wandel verpflichtet: Industrie 4.0, Automatisierung und Datenmanagement sind die Themen der heutigen Zeit. Was Ingenieur Uhland dazu gesagt hätte? (© Carl Hanser Verlag)

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Bildergalerie: Innovationen aus dem Jahr 1868

Die Maschinenkonstrukteure, die in der ersten Ausgabe des »practischen Maschinenconstructeurs« im Jahr 1868 zu Wort kommen, sind echte Erfinder. In alle Bereiche des Alltags dringen ihre neuen Apparate und erleichtern und beschleunigen die oft mühsame Handarbeit. Die Bildunterschriften sind original – die wollten wir Ihnen nicht vorenthalten!

  • © Hanser

    »Gerechtes Ansehen erregte auf der Pariser Weltausstellung eine Locomotive, welche von der Maschinenbaugesellschaft Eßlingen in Württemberg ausgestellt war und für die Ostindische Eisenbahncompagnie bestimmt ist. Besonders von den Engländern wurde die vortreffliche Maschine mit neidischen Augen betrachtet, weil sie sich eingestehen mussten, […] daß selbst in einem von England abhängigen Lande, dessen natürliche Bezugsquellen zudem in England sind, die deutsche Industrie den Sieg über die englische davongetragen, eine Thatsache, die Deutschland und speziell der Eßlinger Maschinenfabrik zur großen Ehre gereicht.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Man kennt zwar schon seit längerer Zeit die Erzeugungsweise gashaltiger Getränke, hat aber doch erst vor etwa 30 Jahren angefangen, diese fabrikmäßig darzustellen. Seither hat sich dieser Industriezweig bedeutend gehoben, und die kohlensauren Wässer bilden jetzt, durch die öffentlichen Trinkhallen populär gemacht, einen Theil der gewöhnlichen Lebensbedürfnisse, die selbst der Arbeiter nicht gern entbehrt.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Der Mischungsapparat zur Fabrikation moussierender Getränke bildet das Hauptstück der ganzen Maschine. Um den verschiedenen Zwecken zu genügen […], muß derselbe bei seiner ziemlich complicierten Einrichtung in höchst exacter Weise ausgeführt sein. Unsere Construction zeichnet sich durch höchst geniale und – man könnte sagen – geschmackvolle Anordnung aus.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Lind’s Waschmangel für den Hausgebrauch: Die Anordnung dieser für Haushaltungen sehr zu empfehlenden Maschine ist aus bestehender Figur ersichtlich. Sie besteht aus zwei Holzwalzen a und b […], welche durch die Stahlfedern c sehr kräftig zusammengepreßt […] wird. Zwischen den Walzen hindurch und über die Rollen d und e zieht sich ein endloses Tuch, auf welchem die zu mangelnde Wäsche aufgelegt und den Walzen zugeführt wird.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Es ist bei der Construction der Voß’schen Straßenlocomotive von vornherein darauf hingezielt, daß dieselbe nicht nur zum Ziehen anderer Wagen, wie die gewöhnliche, dienen soll, sondern namentlich zum Transport solcher Gegenstände, die auf einem angebrachten Verdecke ihren Platz finden können, und würde sie sich ganz besonders zum Personen-Transport eignen, worauf auch in beistehender Zeichnung Rücksicht genommen ist.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Die transportable Dampfmaschine: Wenn ich auch ein abgesagter Feind aller mechanischen Künsteleien bin, zu welchen ich gewiß allen Grund habe die jetzt so vielfach und vielartig auftauchenden sogenannten Locomobilen zu zählen […], so kann ich doch nicht anders, als den transportablen Dampfmaschinen von Hermann Lachapelle u. Chr. Glover meine vollste Anerkennung zu zollen.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Der Kessel im Höhen- und Horizontaldurchschnitt Fig. 187 besonders gezeichnet, ist mit 2 bis 3 horizontal liegenden Siedern V versehen, welche in den im Innern des eigentlichen Kessels liegenden Rauchmantel eingenietet sind.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Die nebenbei abgebildeten patentirten Gesundheits-Stifte zum Selbstmelken der Kühe beseitigen die Unzuträglichkeiten des Handmelkens und bei der sehr einfachen Art der Anwendung wird Jeder von deren Wirksamkeit und großem Nutzen überzeugt sein. […] Mit Hilfe dieses Apparates kann eine Person von geringen Kräften, ja selbst ein Kind, die Kühe besser und schneller melken, als es der geübteste Melker mit der Hand im Stande ist.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Mit der hier in beistehender Figur gezeichneten Französischen Buttermaschine, welche mit einem doppelten Mantel zur Erwärmung, resp. Abkühlung der Milch oder Sahne versehen ist, kann man in 5 Minuten frische, wohlschmeckende Butter bereiten.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Nachdem die von dem 1851 verstorbenen badischen Forstmeister v. Drais in Mannheim erfundene und nach ihm benannte […] Draisine längst keine Verwendung mehr fand und nur noch von Kindern als Spielzeug benutzt wurde, ist in Frankreich eine neue zweirädrige […] Draisine aufgetaucht, die der Geschwindigkeit, womit man damit über Feld kommen kann, und der daran angebrachten Vorrichtung wegen von ihrem Fabrikanten ›Velocipede‹ genannt wurde.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

  • © Hanser

    »Die nachfolgend beschriebene Maschine zur Fleischwarenfabrikation bestehend in einer Fleischwalze und einer Fleischschneidmaschine, beseitigt alle Übelstände und ermöglicht eine bedeutende Ersparung an Material und Arbeitslohn. Die viel schneller beendigte Verarbeitung verhütet außerdem das Mattwerden des Fleisches, was von den Fleischern […] gefürchtet wird.« (aus: Der practische Maschinenconstructeur, Bd. 1 1868, Leipzig 1868)

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Weiterführende Information
  • Historisches Jahr 2017
    WB Werkstatt + Betrieb 01-02/2017, SEITE 3

    Historisches Jahr 2017

    Editorial

    Wer zweifelt nach dem effekthascherischen Auftakt in Trumps neue Parallelwelt alternativer Fakten noch daran, dass das Jahr 2017...   mehr

  • 08.02.2017

    125 Jahre VDMA

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    Die Welt dreht sich nicht um den Maschinenbau, aber ohne den Maschinenbau würde sich auf der Welt nur sehr wenig drehen. Von Nano bis Giga...   mehr

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