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07.12.2007

Neues Reinigungssystem

Reinigen mit Schnee

Neues Reinigungssystem

Neues Reinigungssystem

Bohrungen ohne Durchgang müssen mit speziellen Methoden gereinigt werden. Üblicherweise setzt man Ultraschallbäder ein, die jedoch verschiedene Nachteile aufweisen. So wird beispielsweise die Wirkung des Ultraschalls in den Bohrungen gemindert, und Teile des Bades bleiben zurück. Forscher am Fraunhofer-IPA in Stuttgart haben daher eine neue Reinigungsmethode für Sacklochbohrungen entwickelt. "Wir setzen einen kleinen Deckel auf die Bohrung, in der eine Kapillare, eine dünne Zuleitung, steckt", erklärt Ralf Grimme, Wissenschaftler am IPA. "Durch die Kapillare, die bis auf den Boden des Sacklochs reicht, leiten wir überkritisches Kohlendioxid ein. Dieses CO2 steht unter sehr hohem Druck, der etwa dem Hundertfachen des Atmosphärendrucks entspricht. Außerdem hat es eine Temperatur von über 30°C. Das CO2 löst den Ölfilm und strömt durch Öffnungen im Deckel wieder aus der Bohrung heraus. Die Verunreinigungen nimmt es mit." Dabei wird der Druck gesenkt, und die gelösten Öle setzen sich in einem Abscheidebehälter ab. Das gasförmige CO2 wird komprimiert und erneut in ein Sackloch geleitet. Ist die Bohrung von Ölen befreit, folgt ein zweiter Reinigungsschritt. "Der Deckel wird abgehoben, und das ausströmende CO2 verwandelt sich in Kohlendioxid-Schnee. Dieser Schnee pustet die Partikel weg, die beim Bohren des Lochs entstanden sind", sagt Grimme.

Das Verfahren eignet sich vor allem für die Massenproduktion, da das Reinigungssystem jeweils an die Form der Bohrung anzupassen ist. So muss beispielsweise der Deckel die richtige Größe aufweisen, um das Sackloch dicht abzuschließen. Auch die Kapillare muss ausreichend lang sein, um exakt bis auf den Bohrgrund zu reichen.

Erstmals vorgestellt wurde ein Prototyp der Reinigungsvorrichtung auf der diesjährigen ›parts2clean‹. Im kommenden Jahr werden die Wissenschaftler des IPA gemeinsam mit Industriepartnern ein weiteres Forschungsprojekt starten, mit dem das System automatisiert und auf einen großen Durchsatz gezielt werden soll. Die Marktreife des Systems wird voraussichtlich in zwei bis drei Jahren erreicht.

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