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11.08.2011

Komplettlösungen auf Basis vertikaler Bearbeitungszentren

Mit PEPS® effizient und wirtschaftlich fertigen

Bild 1

Innenraum Fräs-Dreh-Zentrum MC 734/MT-2C – hochproduktive 6-Seiten-Komplettbearbeitung für große Werkstücke bis Ø 450 mm.

Die Stärke Stamas ist, auf Basis vertikaler Bearbeitungszentren Komplettlösungen zu realisieren, die den Bearbeitungsprozess vom Rohteil zum Fertigteil in möglichst wenig Aufspannungen mit schneller Durchlaufzeit und hoher Qualität ermöglichen. Das gilt sowohl für die reine Fräsbearbeitungen als auch für die Komplettbearbeitung mit Fräsen und Drehen. Die dahin entwickelten (Prozess-)Lösungen müssen auch in 5 Jahren noch wettbewerbsfähig und wirtschaftlich sein. Es gilt, sich Wettbewerbsvorteile zu schaffen, um auf lange Sicht profitabel zu produzieren; trotz der zahlenmäßig übermächtigen Kon-kurrenz aus dem asiatischen Bereich. Und das für alle Branchen, wie z. B. bei Automotive, der Werkzeugherstellung oder in der Fluidtechnik. Um also hohe Zeitgewinne und vor allem hohe Stückkostenvorteile zu erreichen, hat Stama seine Produktpalette mit dem PEPS®-Faktor ausgebaut und weiterentwickelt.

Die neue Generation Fräs-Dreh-Zentren MC 726/MT-2C

Die MT-Zentren von Stama verfügen alle über vollwertige Drehspindeln, die mit starker Leistung und hohen Drehzahlen große Zerspanvolumen bei optimalen Schnittbedingungen erlauben. Die neue Generation der MT-Zentren (MT für “Milling-Turning”) mit zwei Fahrständern (2C für “two columns”), kurz “MT-2C”, überzeugt in wichtigen fertigungs-technischen Aspekten: Die Stellfläche wurde um 30% verringert, und mit dem neuen Grundgestell aus Polymerbeton ermöglicht die hohe thermische und mechanische Stabilität eine hochpräzise 6-Seiten-Komplettbearbeitung. Die automatische Beladung vom Stangenmaterial oder Futterteilen, die Übergabe des Werkstücks von Spannlage 1 in Spannlage 2 und die automatische Fertigteileabfuhr machen die mannarme Fertigung im 3-Schicht-Betrieb möglich. Die beiden Fahrständer mit je einer Fräs- und Drehspindel und mit je 34 bzw. 64 Werkzeugplätzen ausgestattet erhöhen durch die zeitparallele 5-Achs-Bearbeitung der Seiten 1 bis 5 im linken Arbeitsraum und der Seiten 2 bis 6 im rechten Arbeitsraum die Produktivität um nahezu 100%. Dabei bleibt das gesamte Fertigungssys-tem hochflexibel: Für das Umrüsten auf ein neues Werkstück z. B. zeigen die Werte aus der täglichen Praxis eine um bis zu 75% reduzierte Rüstzeit.

Große und schwere Werkstücke komplett fräsen und drehen

Zum ersten Mal wird auf einer Messe die “große” Schwester der MT-2C-Zentren, die

MC 734/MT-2C präsentiert. Das Fräs-Dreh-Zentrum ist für die Komplettbearbeitung flanschförmiger Werkstücke mit Durchmesser von bis zu 450 mm ideal geeignet. Eine direkte Werkstückübergabe von Spannlage 1 zu Spannlage 2 und die integrierte Be- und Entladeeinrichtung machen eine Kranbeistellung für den Spannmittel- und Werkstück-wechsel überflüssig. Die Leistung der Frässpindeln ist mit 60 kW bei 200 Nm und die der Drehspindeln mit 50 kW und 400 Nm so dimensioniert, dass man schwere Frässchnitte und leistungsstarkes Drehen präzise ausführen kann. Achsbeschleunigungen bis 1,2g und sowohl HSK-A- als auch Capto C6-Aufnahmen sind weitere technische Highlights.

Schwerzerspanung mit TWIN-Power

Mit dem MC 536/TWIN mit HSK-A100 zeigt Stama einen Doppelspindler der höchsten Leistungsklasse. Höhere Flexibilität, kleinere Stückzahlen, mehr Varianten, höhere Qualität – das sind Anforderungen, die heute branchenübergreifend zum Beispiel einer Gießerei oder einem Zulieferer und Lohnfertiger gestellt werden. Das MC 536 bietet alle Vo-raussetzungen, um diesen Kriterien entsprechend wirtschaftlich und produktiv 3-, 4- oder 5-achsig schwer zu zerspanen. Dabei ist man flexibel genug, um auch schnell umrüsten zu können. Ob beim schweren Schruppschnitt oder bei engen Toleranzen – das HSK-A100-Zentrum zeichnet sich durch Vielseitigkeit und die ideale Kombination von Kraft und Stabilität aus.

Die neue 33er-Baureihe – richtungweisend

Mehr Ausbringung auf weniger Fläche; die neue 33er-Baureihe von Stama gibt es als vertikales Bearbeitungszentrum MC 533 und als Fräs-Dreh-Zentrum MC 833/MT. Die ersten Zentren sind ausgeliefert, und die Bandbreite an Ausstattung und Leistungsmerk-malen wurde erweitert. Jetzt werden bei den TWIN-Zentren z. B. verschiedene Spindel-abstände angeboten und generell gibt es die Werkzeugschnittstellen HSK-A und Capto C5/C6. Die Innovationen, die man in der neuen 33er-Baureihe umgesetzt hat, sind rich-tungweisend, stand doch im Vordergrund die effizientere Nutzung von Energieressourcen und Fläche bei höherer Produktivität. In der Umsetzung sieht das so aus: Da sind eine integrierte Automation und die ergonomische wie Platz sparende Anordnung der gesamten Peripherie. Beides hilft, gut 40% an Produktionsfläche einzusparen. Mit einer neuen Abstimmung im Aufbau von Grundgestell, Fahrständer und Werkzeugmagazin im Zu-sammenspiel mit den Antrieben hat man zusätzlich erreicht, dass bei der gleichen An-triebsleistung gut 50 % mehr an Fräsleistung zur Verfügung steht. Das Polymerbetongrundgestell steht für hohe thermische und mechanische Stabilität, was die 33er-Baureihe, zusammen mit der Stama eigenen 5-Achs-Torque-Technologie, in Sachen Präzision, Leistung und Dynamik Bestwerte erreichen lässt.

STAMA auf der EMO: Halle 27, Stand E 44

Unternehmensinformation

Stama Maschinenfabrik GmbH

Siemensstr. 23
DE 73278 Schlierbach
Tel.: 07021 572-1
Fax: 07021 572-229

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