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17.04.2009

Hommel Nanoscan

Methode zur Kantenmessung

Hommel Nanoscan

Hommel Nanoscan

Sobald Kantengeometrien an mechanischen Bauteilen funktionsrelevant sind, müssen diese Geometrien reproduzierbar gemessen werden. Bei den bisherigen Auswertemethoden kam es aber häufig zu Überdeckungen von Konturen und Rauheiten. Hommel Etamic aus Schwenningen hat nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich sowohl Kantengeometrien als auch eventuelle Aufwürfe in einem Zug automatisch messen und auswerten lassen. Voraussetzung für ein stabiles Auswerteverfahren ist die Unterscheidung zwischen Kantenkontur und Rauheits- oder Welligkeitsanteilen an den zu beurteilenden Oberflächen. Die Oberflächen dürfen die Konturabweichung in Form des Kantenbruchs nicht beeinflussen. Das Verfahren von Hommel-Etamic sieht vor, entlang den auf die Kante zulaufenden Oberflächen sogenannte Ausgleichsgeraden zu bilden. Zur Kantenbeurteilung werden die Schnittpunkte, an denen Konturabweichungen die innere oder äußere Oberflächengrenze durchbrechen, herangezogen und im Verhältnis zum Schnittpunkt der jeweiligen Oberflächengrenze betrachtet. Diese Schnittpunkte lassen sich stabil definieren und vermaßen. Basis des Messverfahrens ist das Rauheits- und Konturenmesssystem "Hommel Nanoscan". Es bietet Auflösungen, die für Rauheitsmessungen ausreichen, und kann zur Konturvermessung in großen Messbereichen eingesetzt werden.

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