nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
23.01.2020

WGP: Statement zum Green Deal der EU

Deutschland könnte vom neuen Konzept profitieren

Prof. Brecher, Präsident der WGP und Leiter des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen, sagt zum Green Deal: Brüssel mit seinem Billionen-schweren Klima-Finanzpaket für den EU Green Deal hat den richtigen Weg aufgezeigt. Die produktionstechnische Forschung und die Industrie sind innovativ genug, eine Kreislaufwirtschaft mit höheren Lebenszyklen der Produkte, mit Re- und Upcycling zu schaffen und daraus neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Gerade das innovationsstarke Deutschland könnte von diesem neuen Konzept profitieren. Wir sind sicher, dass sich das Land einmal mehr neu erfinden und damit den Wohlstand aller auch für die Zukunft sichern kann.

Prof. Brecher, Präsident der WGP und Leiter des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen (© WZL Aachen)

Neue Exportmöglichkeiten

Dass Produktion auch deutlich ressourcenschonender und umweltfreundlicher geht, zeigen wir in der WGP seit geraumer Zeit. Und dass sich eine erfolgreiche Wirtschaft nicht allein über Wachstum definieren muss, sieht auch die europäische Werkzeugmaschinenindustrie ähnlich; ihr Verband Cecimo hat sich diesbezüglich bereits positioniert. Doch nicht nur das. Vergleichbar dem von Deutschland geprägten Begriff und Konzept von Industrie 4.0, das mittlerweile weltweit angewendet wird, könnten wir auch bezüglich industrieller Kreislaufwirtschaft internationaler Vorreiter werden und neue Exportmöglichkeiten schaffen. Konjunkturelle Krisen ließen sich damit leichter bewältigen. Die produktionstechnische Forschung und viele Unternehmen sind hier bereits bestens positioniert.

Für die Industrie selbst gibt es unterschiedliche Handlungsfelder, wie energieeffiziente Beleuchtung, Beheizung und Belüftung der Fabrikgebäude. Die ETA-Modellfabrik in Darmstadt beispielsweise weist ganz neue Wege, indem sie das Gebäude mitdenkt. Bis zu 40 Prozent Energie in der industriellen Produktion lassen sich auf diese Weise einsparen. Auch Maschinen und Prozesse bieten viel Einsparpotenzial, indem sie leichter, effizienter und nachhaltiger sind – ein Bereich, in dem die WGP seit jeher sehr aktiv ist. Für die Politik gibt es ebenfalls wichtige Handlungsfelder, wie etwa die Standortwahl einer Fabrik. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft funktioniert dann am besten, wenn etwa ein Wasserstoff-betriebenes Stahlwerk genau dort steht, wo die Ressource Wasserstoff in großen Mengen erzeugt werden kann, zum Beispiel in der Nähe großer Windenergieparks.

Keine Ängste schüren

Um CO2-Emissionen zu reduzieren, müssen wir nicht zuletzt die Nutzungsdauer der Produkte verlängern. Damit wird der Konsum zwar reduziert, doch dürfen hier nicht unnötige Ängste geschürt werden. Denn weniger Konsum ist nicht gleichbedeutend mit dem Untergang zahlloser Unternehmen und niedrigerem Wohlstand. Vielmehr sind völlig neue Geschäftsmodelle denkbar. Die EU scheint dies erkannt zu haben. Die WGP wird das Ihre dazu beitragen, solch grundlegende Innovationen möglich zu machen.

Unternehmensinformation

Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik e.V. - WGP

Otto-Berndt-Straße 2
DE 64287 Darmstadt
Tel.: 06151 1620080
Fax: 06151 1620087

Internet:www.wgp.de
E-Mail: praesident <AT> wgp.de


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

© masterzphotofo - Fotolia

Hier kostenlos anmelden

Beispiel-Newsletter ansehen