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02.12.2016

Große Chancen, erheblicher Aufwand

Automobilzulieferer befassen sich mit neuer Zertifizierung

»Für Zulieferer der Automobilindustrie wird die Zertifizierung nach IATF 16949 einige Vorteile bieten, da sehr viele Prozesse exakt beschrieben, dauerhaft dokumentiert und somit wiederholbar werden. Allerdings werden die Betriebe dafür sehr viel in Detailarbeit investieren müssen, um die geforderten Analysen und Dokumentationen für ihre Geschäftsprozesse zu erstellen«, beschreibt Willi Gaule, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Deutschen Drehteile-Industrie, die aktuelle Situation vieler Mitgliedsunternehmen. Er leitet selbst die Geschäfte eines mittelständischen Automobilzulieferers.

Willi Gaule, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Deutschen Drehteile-Industrie (© FMI Auditorium Bremen)

Wie er zur Herbsttagung des Verbands in Bremen betonte, ist bei der Vorbereitung auf eine Zertifizierung nach IATF 2017 besondere Eile geboten. Schon nach dem 1. Oktober 2017 sind alle Neuzertifizierungen entsprechend der IATF 16949:2016 durchzuführen. Zugleich sind Rezertifizierungs-, Überwachungs-, oder Übernahmeaudits nach der bisherigen ISO/TS 16949:2009 nach dem Stichtag nicht mehr möglich. Zuvor durchlaufene Audits und Zertifizierungen sind maximal bis zum 14. September 2018 gültig.

Etwa 80 der insgesamt 135 im Verband organisierten Unternehmen befassten sich in Bremen mit einigen wesentlichen Inhalten und Forderungen der künftigen Zertifizierung. Als Ersatz für die bisherige ISO/TS wird sie weltweit von allen Automobilherstellern als Standard für Qualitätsmanagementsysteme anerkannt. Sie wird dazu beitragen, mehrfache Zertifizierungen nach unterschiedlichen Herstellerforderungen und -standards zu vermeiden. Mit ihrem Fokus auf Prozessen und kontinuierlicher Prozessoptimierung – sowohl in der Fertigung als auch in der umgebenden Dienstleistung – wird sie dafür sorgen, die Qualität in allen Geschäftsbereichen und -beziehungen zwischen Zulieferern und Automobilherstellern entscheidend zu verbessern. Allerdings verursacht diese Zertifizierung einigen Aufwand für die Automobilzulieferer.

Sehen große Chancen ebenso wie zunehmenden Aufwand: Die Automobilzulieferer im Verband der Deutschen Drehteile-Industrie (© FMI-Auditorium-Bremen)

Mindestens 21 Prozesse sind in allen Geschäftsbereichen zu analysieren und ausführlich zu dokumentieren. Als besondere Herausforderung kommt hinzu, dass Risiken vorausschauend zu kalkulieren, einzugrenzen und für künftige Abläufe durch Prozessverbesserungen möglichst auszuschliessen sind. Detailliert sind dafür eine Vielzahl an Maßnahmen zu planen, zu dokumentieren und durchzuführen. Dies betrifft erstmals nicht nur technische Prozesse, sondern speziell auch die kaufmännischen und dienstleistenden Abläufe, zum Beispiel den Service. Menschliche Fehler in der gesamten Verfahrens- und Lieferkette vom Rohmaterial über die Bearbeitung, die Montage, die Veredelung, den Transport, den Einbau und den Betrieb im Endprodukt sollen minimiert und sogar vollständig eliminiert werden.

Weiterführende Information
  • 19.08.2016

    Den Fachkräftemangel bekämpfen

    Drehteilehersteller entwickeln neue Konzepte

    Mit viel Eigeninitiative wollen die im internationalen Verband SID (Syndicat International du Décolletage) organisierten...   mehr

Unternehmensinformation

Verband der Deutschen Drehteile-Industrie

Leostr. 22
DE 40545 Düsseldorf
Tel.: 0211 577391-0

Internet:www.drehteileverband.de
E-Mail: info <AT> drehteileverband.de


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