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30.04.2020

Orderfox: Zukunft digital sichern

CNC-Online-Plattformen

Die CNC-Branche ist auf pünktliche Lieferungen angewiesen ist. Lieferverzögerungen um nur einen Tag, können Lücken in der gesamten Lieferkette entstehen lassen, was zu explodierenden Kosten, enormen Umsatzeinbrüchen oder gar zum kompletten Stillstand führen kann.

Die Geschäfte vieler Unternehmen wurden infolge der Pandemie verzögert oder gestoppt, Industriemessen wurden abgesagt und Zehntausende von Arbeitnehmern weltweit sind zu Hause in Quarantäne: Die finanziellen Auswirkungen der Corona Krise werden schwerwiegend sein. Es ist deshalb erforderlich, Schadensbegrenzung zu betreiben und die Verluste einzudämmen. Die Krise mag viele Produktionsstätten einschränken, aber die Nachfrage nach Bauteilen ist noch immer hoch.

Nun sind Veränderungen des CNC-Lieferketten-Managements gefordert. Covid-19 war ein Weckruf für viele CNC-Unternehmen. Vielen wurde klar, dass sie ihre ihr Lieferketten-Management grundlegend überdenken müssen.

„Corona hat uns gezeigt, dass unsere Lieferketten instabil sind und dass die Wege, die wir in der Vergangenheit beschritten haben, gefährlich sind. Im Zuge der Globalisierung haben sich viele Unternehmen vor allem auf niedrige Preise konzentriert und häufig auf eine Single-Sourcing-Strategie gesetzt“, erklärt Wilfried Sihn, Professor für Wirtschaftsingenieurwesen und Systemplanung am Institut für Managementwissenschaften der Technischen Universität Wien

Dies ist nun zu einem großen Problem geworden, weil diese Lieferketten zusammenbrechen. Aufgrund geschlossener Grenzen und Produktionsunterbrechungen kann die Versorgung aus diesen einzelnen Quellen nicht mehr gewährleistet werden.

„In der Wissenschaft diskutieren wir über ein neues Konzept: Glokalisierung. Damit ist die Kombination von Globalisierung und lokaler Beschaffung gemeint. Es ist wichtig, die lokale Beschaffung und damit eine bessere Versorgungssicherheit nicht aus den Augen zu verlieren“, sagt Sihn.

Um ihr Risiko zu diversifizieren, könnten Unternehmen erwägen, ihre Produktion an einen anderen Ort zu verlagern. Fertigungskosten werden bei der Auswahl des Produktionsstandortes unter Umständen nicht mehr die Hauptrolle spielen.

Oliver Lödl, CSO, Orderfox AG (© Orderfox AG)

Oliver Lödl, CSO, Orderfox AG (© Orderfox AG)

„Wir haben gesehen, welche Auswirkungen es hat, wenn die Transport- und Produktionswege abgeschnitten werden. Die Bedeutung der Produktion in unserem eigenen Land oder in Europa ist unverkennbar. Das Coronavirus wird die globale Situation beeinflussen. Ich gehe deshalb davon aus, dass viele Produktionsschritte nach Europa zurückkehren werden. Die Unternehmen werden sich überlegen, ob sie auch in Zukunft alles auslagern werden oder ob es vielleicht doch besser ist, in unmittelbarer Nähe zu einem minimal höheren Preis zu beschaffen“, sagt Oliver Lödl, CSO von Orderfox.

Die Digitalisierung als Chance für CNC-Hersteller

Viele CNC-Hersteller sind kleine und mittlere Unternehmen, die sich auf traditionelle Beschaffungsstrategien verlassen, die zeitaufwändig und bald veraltet sind. In vielen Fällen sind diese Hersteller in hohem Maße (zu mehr als 65 Prozent) von ihrer Stammkundschaft abhängig, während nur ca. 30 Prozent ihres Umsatzes mit neu gewonnenen Kunden erzielt werden (Quelle: Orderfox Customer Research). Die Kundenakquise gestaltet sich oft schwierig und aufwändig. Insbesondere jetzt, wo zahlreiche Industriemessen abgesagt wurden, werden neue Akquisitions-Kanäle dringend benötigt.

CNC-Beschaffung wird sich verändern

Für Einkäufer der CNC Branche ist es nicht einfach, die entstandenen Lücken zu füllen und alternative Geschäftspartner zu finden. Viele der Hersteller können nicht „gegoogelt" werden, weil sie über keine eigene Internetseite verfügen. Industriemessen, die seit vielen Jahren eine verlässliche Quelle für Geschäftskontakte sind, werden 2020 größtenteils ausfallen.

In Ermangelung dieser uns vertrauten Events, an denen wir normalerweise neue Kontakte knüpfen und unser geschäftliches Netzwerk erweitern, ist die digitale Welt eine willkommene Alternative. Dank Online-Plattformen kann man zeit- und ortsunabhängig neue Kundenkontakte aufbauen, sei es auf lokaler oder auf globaler Ebene. Dort können CNC-Hersteller und -Käufer einander mit wenigen Mausklicks mühelos finden.

Digitale Plattformen sind eine willkommene Lösung, da sie neue Marktchancen eröffnen und gleichzeitig für zusätzliche Transparenz sorgen. Orderfox glaubt an die Notwendigkeit einer direkten Beziehung zwischen Einkäufer und Hersteller. Während andere Plattformen die Herstellerinformationen verbergen und die Lieferanten-Beschaffung in einer „Black Box“ erfolgt, ermöglicht Orderfox eine direkte Kommunikation zwischen den beiden Parteien. Dies schafft maximale Transparenz und gegenseitiges Vertrauen. Gleichzeitig wird der Preisdruck auf die Hersteller gemildert, da sich letztere zusätzlich mittels Qualitäts-Attributen von ihren Mitbewerbern abheben können.

Ein Beispiel dafür, wie verfügbare Kapazitäten schnell identifiziert und gewinnbringend genutzt werden können, liefert Oliver Lödl, CSO der Orderfox AG: „Nach der Krise, wenn alle Maschinen wieder in Betrieb genommen werden und wir den Bedarf der vergangenen Monate kompensieren müssen, werden Online-Beschaffungstools entscheidend sein. Denn selbst in normalen Zeiten sind neu angeschaffte Maschinen nur zu 70 - 80 Prozent ausgelastet, Orderfox kann die Auslastung aber zu 100 Prozent ausbauen.“

Online neue Lieferanten zu finden

Eine digitale Plattform kann die Effizienz erheblich steigern und den CNC-Einkäufern viel Rechercheaufwand ersparen. Mit Hilfe von digitalem Sourcing können Lieferverzögerungen reduziert und Risiken im Allgemeinen minimiert werden.

Oliver Lödl: „Es gibt viele kleine, hochprofessionelle Unternehmen, die man kaum finden kann, weil sie wenig in Marktpräsenz und Marketing investieren. Diese mühsame Recherche wird bereits von Orderfox.com durchgeführt. Auf der Plattform sieht man auf einen Blick, welche Bauteile von welchen Firmen produziert werden können, in welchen Toleranzklassen sie das können, welche Maschinen sie einsetzen und wo sie produzieren.“

Orderfox verlängert die krisenbedingte kostenlose Öffnung der Plattform bis zum 31. Mai 2020: „Jetzt Zukunft digital sichern – raus aus der Krise!“

Unternehmensinformation

Orderfox AG

Industriering 3
LI 9491 RUGGELL
Tel.: +423 0375 2500

Internet:ORDERFOX.com
E-Mail: info <AT> orderfox.com


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