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15.07.2019

Okuma und Sandvik: digitale Produktionsprozesse

Veranstaltung im Okuma Technical Centre South

Die rasante Digitalisierung eröffnet der Industrie gewaltige Chancen zur Steigerung ihrer Produktivität. Wer komplette Produktionsumgebungen visualisiert, senkt Kosten und verkürzt Lieferzeiten. Mit der Okuma-Technologie 3D Virtual Monitor beispielsweise können Hersteller den gesamten Zerspanungsprozess vorab simulieren und testen. Für die präzise Simulation auf der Maschine leitet 3D Virtual Monitor die Modellinformationen direkt von den Konstruktionsdatensätzen ab. So lassen sich kostspielige Programmierfehler vermeiden und das Einfahren wird deutlich verkürzt. Weitere Vorteile sind eine sichere Abstechbearbeitung und eine zuverlässige Übergabe des Werkstücks. Bei der Simultanbearbeitung mehrerer Revolver ermöglicht die digitale Fertigungslösung eine schnelle und effiziente Überprüfung.

Die Veranstaltung bei Okuma und Sandvik Coromant war ein Erfolg (© Okuma)

Connect Plan: Verbinden, visualisieren, optimieren

Auf dem Weg zur Smart Factory leistet die Okuma Technologie Connect Plan einen wichtigen Beitrag. Die softwarebasierte Lösung vernetzt Werkzeugmaschinen, sammelt deren Daten und visualisiert die Produktionsabläufe für eine verbesserte Auslastung. Das Industrie 4.0-System integriert auch Maschinen von Drittanbietern. Zur Rückverfolgbarkeit wird die individuelle Kennung eines Werkstücks mit den Bearbeitungsdaten und den Messergebnissen für jede Maschine verknüpft. Tritt ein Problem auf, kann die Ursache analysiert und die Produktion mit höherer Qualität und Sicherheit wieder aufgenommen werden. Darüber hinaus dienen die gesammelten Prozessdaten ganz im Sinne der Predictive Maintenance zur Vorhersage und Planung von Wartungsintervallen.

Vorführung der Sandvik Coromant-Technologie Silent Tools Plus auf der Okuma MULTUS U4000 (© Okuma)

OSP-P300A Steuerung: Zentrierte Daten automatisch teilen

Als einziger Komplettanbieter der Branche liefert Okuma CNC Steuerungen aus eigener Fertigung. Speziell für die aktuellen Produktionsanforderungen neu entwickelt wurde die intelligente Steuerung OSP-P300A. Sie ist an die CNC Maschinen perfekt angepasst und bringt mit ihrer neuen gemeinsamen Datenbank einen Effizienzschub. Daten, die in einem Bereich der Steuerung eingegeben werden, lassen sich automatisch teilen. Anwender sparen überflüssige Steuerungsvorgänge und verkürzen die Einrichtzeiten. Dank der offenen Windows Architektur können Okuma-Maschinen einfach in bestehende Produktionsumgebungen integriert werden.

Schwingungen beseitigen – Maschine und Software im Einklang

In der Digital Factory müssen Hard- und Software perfekt zusammenspielen. Ein gelungenes Beispiel dafür ist der gemeinsame Einsatz der Sandvik Coromant-Technologie Silent Tools Plus und des Okuma Dreh-Fräszentrums MULTUS U4000. Die Vorführung machte deutlich, wie beim Innendrehen schlanker Bauteile auftretende Vibrationen beseitigt werden können. Schwingungsgedämpfte Werkzeuge mit integrierter Messtechnik erreichen eine höhere Effizienz der Drehbearbeitungen. Über die Software Silent Tools Plus lassen sich die Daten direkt vom Maschinendisplay ablesen. Die Vibrationsanzeige überwacht den Zerspanungsprozess und vermeidet Spänestau. Bediener wissen so, ob sich das Werkzeug im Schnitt befindet und können den Zerspanungsablauf leicht verfolgen. Unter dem Strich stehen ein optimierter Werkzeugeinsatz, kürzere Zykluszeiten und bessere Oberflächenqualität.

Unternehmensinformation

Okuma Europe GmbH

Europark Fichtenhain A 20
DE 47807 Krefeld
Tel.: 02151 374-0
Fax: 02151 374-100

Internet:www.okuma.eu
E-Mail: info <AT> okuma.eu


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