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13.09.2019

Iscar zu Gast bei der Technikerschule Spaichingen

Willkommene Abwechslung vom Lehrplan

Für die Klassen eins und drei der Technikerschule im schwäbischen Spaichingen war es eine willkommene Abwechslung vom Lehrplan: Experten von Iscar boten im Rahmen eines technischen Seminars einen spannenden Einblick in die Welt der Zerspanung. Die Schüler verfolgten die Fachvorträge mit großem Interesse. Im Anschluss daran sorgten Live-Demonstrationen an den schuleigenen Maschinen für den ergänzenden Praxisbezug.

Aufmerksame Zuhörer: Schüler der Technikerschule Spaichingen beim Technischen Seminar der Iscar-Experten zum Thema Zerspanung (© Iscar)

Rund 50 Schüler und Lehrkräfte nahmen die Gelegenheit wahr, sich über die allgemeinen Grundlagen des Drehens und Stechens, schwer zerspanbare Werkstoffe und das Produktportfolio von Iscar zu informieren. Anschließend zeigten die Experten aus Ettlingen am Maschinenpark der Schule, welche Bearbeitungsstrategien sich für verschiedene Werkstoffe eignen und welche Feinheiten zu beachten sind. Teilnehmer wie Schulleitung waren vom Informationsgehalt begeistert. »Es war eine sehr gelungene Mischung aus Theorie und Praxis und für die Schüler eine spannende Gelegenheit, sich mit Experten aus der Praxis auszutauschen«, sagte Dr. Walter Blaudischek, Stellvertretender Schulleiter der Erwin Teufel Schule, die die Fachschule für Technik der Zerspanung anbietet. Um die Region Heuberg konzentriert sich eine Vielzahl von kleinen und mittleren Industriebetrieben für Präzisionsdrehteile, Maschinenbau und Medizintechnik. Die Kernkompetenz der Erwin Teufel Schule ist daher die Zerspanung mit einem sehr hohen Anteil von Auszubildenden zum Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker und Mechatroniker.

Schwerpunkt: Sparte Drehen/Stechen

Dirk Becker, Divisionsmanager Süd-West bei ISCAR, berichtete über die Anforderungen an die Schneidstoffe. Härte und Wärmefestigkeit beeinflussen die Schnittgeschwindigkeiten, Zähigkeit und Biegefestigkeit die Vorschübe. Eine wichtige Rolle spielen laut Dirk Becker auch die Beschichtungsverfahren PVD (Physical Vapour Deposition) und CVD (Chemical Vapour Deposition) mit unterschiedlicher Beschichtungstemperatur und -dauer. Eine wichtige Rolle für eine prozesssichere Bearbeitung spielt die effiziente Spanabfuhr. Iscar bietet Spanformer für alle Werkstoffe. Speziell für das Stechdrehen eignet sich laut Dirk Becker der neue ›T‹-Spanformer im Bereich Stechdrehen. Er ermöglicht eine verbesserte Spankontrolle bei mittleren bis hohen Bearbeitungs-Geschwindigkeiten.

Über die richtigen Strategien für schwer zerspanbare Werkstoffe referierte Frederik Schmalbach, Produktmanager Non-Rotating Tools bei Iscar. Als besonders anspruchsvoll gelten nickel- und kobaltbasierte Legierungen, wie sie beispielsweise in der Luft- und Raumfahrtindustrie zum Einsatz kommen. Unkontrollierte Späne, die den Zerspanungsprozess stören, und ein hoher Werkzeugverschleiß seien dabei die Herausforderungen. Spezielle Beschichtungen und Spanformer sowie eine effiziente Kühlung direkt in die Schnittzone helfen, die Bearbeitung zu optimieren. »Schon bei sehr niedrigem Druck hat die zielgerichtete Kühlmittelzufuhr einen entscheidenden Einfluss auf die Spanausformung und die Standzeit«, sagte Frederik Schmalbach.

Der Produktmanager berichtete auch über die Kampagne LOGIQ, mit der Iscar eine neue Werkzeuggeneration auf den Markt gebracht hat. Wichtige Entwicklungsziele waren eine höhere Produktivität, die vibrationsarme Bearbeitung und sehr gute Oberflächengüten. »Durch die neue Werkzeuggeneration können Anwender eine hohe Gesamteinsparung an Bearbeitungskosten erzielen«, so Schmalbach. Mit der Linie PENTA CUT-17 bietet ISCAR ein System, das speziell für unterschiedliche Bearbeitungen wie Ein- und Abstechen, Stechdrehen und Gewindedrehen geeignet ist. Durch die kompakte Bauweise punkten die Werkzeuge speziell bei Einsätzen auf Langdreh- und Mehrspindel-Maschinen. »Generell legt Iscar viel Wert auf die Multifunktionalität«, sagte Frederik Schmalbach. Als Beispiel nannte er die MULTI MASTER-Reihe. Durch mehr als 900 verschiedene Fräsköpfe und 200 Spannschäfte eröffnen sich dem Anwender rund 15 000 Werkzeug-Optionen.

Matthias Boss, Anwendungstechniker bei Iscar, und Armin Merkt, Technischer Leiter beim Iscar-Handelspartner Klingseisen, übernahmen mit Unterstützung von dem Technischen Lehrer Willi Braun den Praxis-Part in der schuleigenen Werkstatt. An einer 2-Achsen-Drehmaschine und einer Langdrehmaschine erlebten die Teilnehmer live, wie die Werkzeuge verschiedene Materialien und Geometrien bearbeiten. Die Schüler verfolgten die Demonstrationen mit großem Interesse und nahmen auch den einen oder anderen Tipp der erfahrenen Praktiker mit auf den Weg in ihren zukünftigen Beruf.

Unternehmensinformation

ISCAR Germany GmbH

Eisenstockstr. 14
DE 76275 Ettlingen
Tel.: 07243 9908-0
Fax: 02154 9285-92000

Internet:www.iscar.de
E-Mail: gmbh <AT> iscar.de



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