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16.05.2019

Hermle: sechs Prozent mehr Umsatz

Auftragseingang erwartungsgemäß rückläufig

Die Geschäfte der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG entwickelten sich im bisherigen Jahresverlauf insgesamt erwartungsgemäß. In den ersten drei Monaten 2019 stieg der Konzernumsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenherstellers im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,0 Prozent auf 105,9 Millionen Euro (Vorjahr 99,9 Millionen Euro). Der Inlandsumsatz belief sich auf 50,4 Millionen Euro (Vorjahr 39,7 Millionen Euro) und das Auslandsvolumen auf 55,5 Millionen Euro (Vorjahr 60,2 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis verbesserte sich etwa proportional zum Umsatz.

Beim Auftragseingang verzeichnete Hermle von Januar bis März 2019 gemessen am extrem starken Auftaktquartal 2018 wie angekündigt einen Rückgang: Mit 109,9 Millionen Euro (Vorjahr 126,9 Millionen Euro) lag der Wert der neuen Bestellungen konzernweit um 13,4 Prozent unter dem entsprechenden Spitzenwert des Vorjahres. Im Berichtszeitraum entfielen 46,4 Millionen Euro (Vorjahr 56,6 Millionen Euro) auf das Inland und 63,5 Millionen Euro (Vorjahr 70,3 Millionen Euro) auf das Ausland. Der Auftragsbestand betrug per Ende März 2019 wie am Vorjahresstichtag 152,0 Millionen Euro; am 31. Dezember 2018 hatte Hermle Aufträge mit einem Volumen von 148,0 Millionen Euro in den Büchern.

Die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens blieb im ersten Quartal 2019 unverändert sehr solide. Die Investitionen, die unter anderem für den Bereich Qualitätssicherung und den Ausbau der Mineralgusstechnologie verwendet wurden, bewegten sich leicht unter dem Vorjahresniveau.

Am Stichtag 31. März 2019 hatte Hermle konzernweit 1268 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 70 Personen mehr als ein Jahr zuvor (Vorjahr 1198). Neueinstellungen gab es insbesondere im Service und bei den Auslandstochtergesellschaften.

Im April hielten der solide Geschäftsverlauf und die Beruhigung der Nachfrage an. Das Interesse des Fachpublikums an der Hausausstellung des Unternehmens, die Anfang Mai am Firmensitz stattfand, war erneut sehr groß: Rund 2300 Besucher von über 1000 Unternehmen aus mehr als 30 Ländern informierten sich über das Produktprogramm und die Neuheiten aus dem Hause Hermle. Im Mittelpunkt standen Innovationen aus den Bereichen Automation und Digitalisierung.

Die Nachfrage nach Hermle-Maschinen und -Automatisierungslösungen zeigte sich in den ersten Monaten des Jahres etwas stabiler als erwartet. Zugleich haben sich aber die politischen, gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Unsicherheiten weiter erhöht. Die bisherige Entwicklung steht daher im Einklang mit der Prognose des Unternehmens für das Gesamtjahr: 2019 rechnet Hermle konzernweit mit einem Rückgang des Auftragseingangs um bis zu 20 Prozent und kann wegen der extrem unsicheren Rahmenbedingungen auch größere Einbußen nicht sicher ausschließen. Dank des hohen Auftragsbestands aus 2018 hält es das Unternehmen aber für möglich, im laufenden Jahr eine noch stabile bis leicht positive Umsatzentwicklung – bestenfalls ein Plus von 5 Prozent – und ein Betriebsergebnis etwa auf Vorjahresniveau zu erreichen.

Unternehmensinformation

Berthold Hermle AG Maschinenfabrik

Industriestr. 8-12
DE 78559 Gosheim
Tel.: 07426 95-0
Fax: 07426 951309

Internet:www.hermle.de
E-Mail: info <AT> hermle.de


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