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31.10.2018

DMG Mori: gutes Ergebnis im dritten Quartal

Erhöhte Prognose für Auftragseingang im Gesamtjahr

Die DMG Mori Aktiengesellschaft blickt auf einen erfolgreichen Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten mit hohen Wachstumsraten bei Auftragseingang, Umsatz, Ergebnis und Free Cashflow. Der Auftragseingang stieg um 9 Prozent auf 2.270,6 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 12 Prozent auf 1.857,7 Millionen Euro. Das EBIT belief sich auf 143,1 Millionen Euro − ein Plus von 20 Prozent. Der Free Cashflow verbesserte sich um 79,9 Millionen Euro auf 115,5 Millionen Euro.

Vorstandsvorsitzender Christian Thönes: »DMG MORI ist auf Kurs. Wir treiben unsere Zukunfts-felder Automatisierung, Digitalisierung und Additive Manufacturing aktiv voran. So haben wir vor Kurzem unser Produktionswerk FAMOT in Polen erweitert und durchgängig digitalisiert.«

Auftragseingang: Steigerung in In- und Ausland

Der Auftragseingang belief sich im dritten Quartal 2018 auf 693,5 Millionen Euro (Vorjahr: 704,4 Millionen Euro). Zum 30. September stieg der Auftragseingang um 9 Prozent auf 2.270,6 Millionen Euro (Vorjahr: 2.088,6 Millionen Euro). Die Aufträge aus dem Inland lagen bei 681,9 Millionen Euro (+7 Prozent; Vorjahr: 639,3 Millionen Euro). Die Auslandsbestellungen nahmen um 10 Prozent auf 1.588,7 Millionen Euro zu (Vorjahr: 1.449,3 Millionen Euro). Der Auslandsanteil betrug 70 Prozent (Vorjahr: 69 Prozent).

Umsatz um 17 Prozent erhöht

Der Umsatz erhöhte sich im dritten Quartal um 17 Prozent auf 642,6 Millionen Euro (Vorjahr: 548,2 Millionen Euro). Zum 30. September nahm der Umsatz um 12 Prozent auf 1.857,7 Millionen Euro zu (Vorjahr: 1.656,2 Millionen Euro). Die Exportquote betrug wie im Vorjahr 69 Prozent.

Auftragsbestand

Am 30. September 2018 betrug der Auftragsbestand 1.705,8 Millionen Euro(31.12.2017: 1.309,1 Millionen Euro). Durch den hohen Auftragsbestand und die sehr hohe Auslastung in den Produktionswerken bestehen aktuell längere Lieferzeiten. Mit verstärkter Flexibilität und stabilen Geschäftsbeziehungen zu unseren Partnern und Lieferanten steuern wir dieser Entwicklung weiter entgegen. Zudem investieren wir weiter in den Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Polen und Pfronten mit neuen Montage- und Logistikflächen sowie hochmodernen Technologie- und Solution-Centern.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertragslage entwickelte sich weiter positiv. Im dritten Quartal erreichte das EBITDA 63,7 Millionen Euro (Vorjahr: 55,5 Millionen Euro). Das EBIT belief sich auf 50,1 Millionen Euro (Vorjahr: 41,6 Millionen Euro) und das EBT stieg auf 49,4 Millionen Euro (Vorjahr: 41,2 Millionen Euro). Das EAT betrug 34,6 Millionen Euro (Vorjahr: 28,5 Millionen Euro). Zum 30. September verbesserte sich das EBITDA auf 184,2 Millionen Euro (+13 Prozent; Vorjahr: 162,8 Millionen Euro). Das EBIT erhöhte sich um 20 Prozent auf 143,1 Millionen Euro (Vorjahr: 119,2 Millionen Euro). Das EBT stieg um 22 Prozent auf 141,7 Millionen Euro (Vorjahr: 116,4 Millionen Euro). Der Konzern weist zum 30. September 2018 ein EAT von 99,3 Millionen Euro aus (Vorjahr: 80,5 Millionen Euro).

Neben der guten Ertragslage hat sich auch die Finanzlage positiv entwickelt: Der Free Cashflow verbesserte sich um 79,9 Millionen Euro auf 115,5 Millionen Euro (+224 Prozent; Vorjahr: 35,6 Millionen Euro). Insbesondere die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf 369,7 Millionen Euro führte zu der Verbesserung des Cashflows (31.12.2017: 290,2 Millionen Euro). Die Bilanzsumme belief sich zum 30. September 2018 auf 2.381,1 Millionen Euro (31.12.2017: 2.241,3 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote betrug 52,4 Prozent (31.12.2017: 52,0 Prozent).

Personelle Stärkung

Am 30. September 2018 waren 7.479 Mitarbeiter, davon 412 Auszubildende, im Konzern beschäftigt (31.12.2017: 7.101). Der Personalaufbau erfolgte insbesondere bei den Service-Mitarbeitern im In- und Ausland. Zudem wurden die Produktionskapazitäten bei FAMOT sowie die strategischen Zukunftsfelder − vor allem die Bereiche Automatisierung, Digitalisierung und Additive Manufacturing − personell gestärkt. Zum Ende des dritten Quartals arbeiteten 4.441 Mitarbeiter (59 Prozent) bei unseren inländischen und 3.038 Mitarbeiter (41 Prozent) bei den ausländischen Gesellschaften. Der Personalaufwand belief sich auf 434,8 Millionen Euro (Vorjahr: 402,5 Millionen Euro). Die Personalquote verbesserte sich auf 22,4 Prozent (Vorjahr: 23,8 Prozent).

Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen in den ersten neun Monaten 42,4 Millionen Euro (Vorjahr: 37,5 Millionen Euro). Auf der AMB in Stuttgart präsentierte das Unternehmen 32 Maschinen, davon 13 mit Automatisierung. Neben dem Additive Manufacturing und der Automatisierung war ein weiteres Highlight die durchgängige Digitalisierung – Integrated Digitization – von der Planung und Arbeitsvorbereitung über die Produktion bis zu Monitoring und Service.

Im Produktionswerk FAMOT wurde erstmals die gesamte Wertschöpfungskette mit den modularen Produkten von ISTOS, der DMG Mori Software Solutions und WERKBLiQ durchgängig digitalisiert und zum Grand Opening am 8. Oktober dem Fachpublikum vorgestellt. Mit dieser digitalen Fabrik der Zukunft sollen weltweit Standards gesetzt werden.

Ausblick

Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen soll im Jahr 2018 laut jüngster Prognose des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und des britischen Wirtschaftsforschungs-instituts Oxford Economics um +8,5 Prozent auf 77,2 Milliarden Euro wachsen (April-Prognose: +5,9 Prozent). Dabei bleiben sowohl Währungseffekte als auch mögliche Auswirkungen der geopolitischen Unsicherheiten, wie der Handelskonflikt zwischen den USA und China oder die aktuelle Schuldensituation in Italien, unberücksichtigt. Bereinigt um Währungseffekte liegt die Prognose auf Euro-Basis bei +5,2 Prozent (74,8 Milliarden Euro) und zeigt damit erste Tendenzen einer abnehmenden Dynamik (April-Prognose: +6,1 Prozent).

DMG Mori hebt aufgrund der guten Entwicklung des Auftragseingangs in den ersten neun Monaten das Ziel für den Auftragseingang im Gesamtjahr an: Der Auftragseingang soll nun rund 2,9 Milliarden Euro erreichen (zuvor: rund 2,7 Milliarden Euro). Beim Umsatz rechnen wir unverändert mit rund 2,55 Milliarden Euro. Das EBIT soll rund 200 Millionen Euro betragen. Beim Free Cashflow gehen wir im Gesamtjahr von rund 125 Millionen Euro aus.

Das Management von DMG Mori sieht sich technologisch, strukturell und kulturell stark aufgestellt. Die Verbindung von Dynamik und Exzellenz bilde eine solide Basis für die Zukunft und für sich verändernde Marktbedingungen.

Unternehmensinformation

DMG MORI AG

Internet:www.dmgmori.com


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