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25.03.2020

Kostenlose Software für Maschinenbauer

Inform bietet in der Corona-Krise Produktionsplanungstools

Um die weitreichenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Maschinen- und Anlagenbau zu mildern, bietet der Aachener Softwareentwickler Inform betroffenen Unternehmen kostenlose algorithmische Unterstützung in der Produktions- und Schichtplanung und bei Bedarf auch unbürokratische Notfall-Projekte.

Andreas Gladis, Geschäftsbereichsleiter Produktion bei Inform (© Inform)

Die aktuelle Situation konfrontiert den Maschinen- und Anlagenbau mit einer Vielzahl an organisatorischen Problemen: Kunden stornieren angefangene Aufträge und Mitarbeiter müssen plötzlich in vorübergehende Quarantäne. Betriebe müssen vermehrt Kurzarbeit anmelden oder plötzlich ausfallende Materiallieferungen hinnehmen. Die verfügbaren Kapazitäten und Ressourcen schwanken momentan täglich. »Leider brauchen viele Betriebe jetzt schnelle Hilfe, um nicht in einer Krise zu landen. Mit Intuition allein lassen sich so umfangreiche Umplanungen aber nicht sinnvoll umsetzen«, sagt Andreas Gladis, Geschäftsbereichsleiter Produktion bei Inform. »Wir wollen jetzt unbürokratisch und schnell die Unternehmen unterstützen, die Corona besonders trifft. Dafür braucht es datenbasierte Simulationen und eine zentrale algorithmische Planung. Daher haben wir Krisen-Projektteams aufgestellt, die unsere Systeme oder einzelne, dringend benötigte Module innerhalb kurzer Zeit in besonders betroffenen Unternehmen aufsetzen können.«

Mit der zur Verfügung gestellten Technologie lassen sich Fragen lösen wie:

  • Auf welche Teile und Werkstücke muss sich ein Betrieb jetzt konzentrieren?
  • Welche Aufträge sollten sinnvollerweise vorgezogen werden?
  • Welche Mitarbeiterqualifikation braucht es wo und wann?
  • Wie lassen sich Personengruppen »Corona-konform« einplanen?

Die Corona-Krise belastet Industrieunternehmen mit Lieferausfällen und -verzögerungen, Personalmangel sowie erwartbaren Umsatzeinbußen. Knapp 60 Prozent von über 1.000 befragten Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus spüren jetzt bereits nennenswerte Beeinträchtigungen in ihrem Betriebsablauf, wie eine Blitzumfrage des VDMA zeigt. Lediglich 13 Prozent der Befragten sind der Lage, alle Störungen in der Lieferkette durch alternative Lieferanten abzuwenden. »Mit unserer Software wollen wir die Konsequenzen dieser Ausfälle abfedern«, so Gladis. »Jetzt gilt es, solidarisch zusammenzustehen und einander zu helfen, wo es wirklich kritisch ist.«

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