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24.01.2019

BUS-Test zur Hautverträglichkeitsprüfung von Kühlschmierstoffen

Alternative zu Human-Tests oder Tierversuchen

Wenn Mitarbeiter über Hautrötungen oder -reizungen klagen, liegt die Ursache oftmals im täglichen Kontakt mit Kühlschmierstoffen. Deren Inhaltsstoffe können für Hautirritationen verantwortlich sein. Ein aus der Medizintechnik bekanntes Verfahren schafft bei Verdachtsfällen Klarheit, ohne dabei auf Human- oder Tierversuche angewiesen zu sein.

Der Verband für Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland, VBio, hat in einer Mitteilung berichtet, dass der BUS-Test (Bovine Udder Skin-Test), bei dem ein Rindereuter perfundiert und mit der Prüfsubstanz in Hautkontakt gebracht wird, vergleichbare Aussagen zur Schädlichkeit zulässt wie die sonst bekannten Patch-Tests.

Für den Modelleinsatz in Kosmetik und Chemie (Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf) waren mögliche Hautirritationen nach wiederholtem Kontakt und die Penetration von Wirkstoffen (z.B. Vitamin E) der Schwerpunkt. Die Modellrelevanz und Wirklichkeitsnähe wurden in Humanstudien und Markttesten erprobt und in der Folge Fertig- und Wettbewerbsprodukte, Inhalts- und Wirkstoffe, die anwendungsgemäß oder zufällig Hautkontakt haben, tierversuchsfrei getestet. Die Wirksamkeit von Hautschutzmittel aber auch die Irritation durch Kühlschmierstoffe und anderen komplexen Arbeitschemikalien im industriellen/gewerblichen Bereich wurden untersucht. Die Verwendung des BUS-Modells seit über 20 Jahren begründet sich u.a. mit den korrekten Voraussagen (> 95 Prozent) zur Verträglichkeit für die Beschäftigten der Metallverarbeitung z.B. in der weltweiten Motoren- und Getriebeproduktion. Mit diesem Prüfportfolio zählt das Eutermodell zu den erfolgreichsten in-vitro Hautmodellen. Es hat unzählige Tierversuche zur Feststellung der Hautgefährdung ersetzt und vermieden.

Das Eutermodell wird seit 1994 mit unverändertem Prüfdesign angewandt, aber für besondere Fragestellungen variabel modifiziert. Dieses Prinzip und die lange Nutzung ermöglichen einen hohen Grad an Vergleichbarkeit der Daten. Das Zielorgan Haut bleibt lebensfähig und unversehrt. Vergleichbare Hautperfusionsmodelle (zum Beispiel Schweineohr, Kaninchenohr, Schweinebein, Hautlappen) haben sich wissenschaftlich/ökonomisch nicht durchgesetzt.

Originalpublikation & Kontaktadresse:

Raak C, Molsberger F, Pittermann W, Bertram M, Robens S, Ostermann T.: (2017) Use of the Bovine Udder Skin Model to Evaluate the Tolerability of Mesem Cosmetic Cream; ATLA, 45: 191-200

Vollständige Publikation unter PubMed ID: 28994299

Isoliertes Euter (Labor: SIMRED) mit topischer Applikation (Hautfläche/Seite: ca. 800cm2; Hautqualität: Handrücken). Links die beiden zuführenden Perfusionsschläuche (ca. 100ml/min/Seite, © vbio)

Verband für Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland (VBio) www.vbio.de

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