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14.06.2018

Automatica 2018: IoT in der Fertigung

IT2Industry zeigt fertigungsrelevante IT-Themen

Vom 19. bis 22. Juni präsentiert die Messe München IT2Industry als neuen integrierten Themenbereich innerhalb der automatica 2018 . In einer Kombination aus Vortragsprogramm und Ausstellung präsentieren sich mehr als 50 Aussteller sowohl aus den klassischen IT-Bereichen als auch Spezialanbieter aus dem Industrieumfeld.

Die Sonderschau IT2Industry soll IT und intelligente Produktionsautomatisierung zusammenbringen (© Messe München)

Aktuell sind 50 Aussteller im Themenbereich IT2Industry angemeldet. Dazu gehören klassische IT-Anbieter wie die blu Gruppe, Trend Micro Deutschland, SpaceNet oder proALPHA Business Consulting. Außerdem präsentieren sich Unternehmen, die praktische Industrie 4.0/IoT Anwendungen, Smart Maintenance Lösungen oder IoT Plattformen anbieten wie Connyun, Device Insight, WidasConcepts, tresmo, IAS Mexis oder softgate. Sie zeigen Produkte für die Smart Factory, Industrial IT-Security über Cloud Computing, Big Data bis hin zu Virtual Reality, industriespezifische Software und Systeme sowie Predictive Maintenance.

Sebastian von Bomhard, Gründer und Vorstand des Hosting- und Cloud-Spezialisten SpaceNet erklärt die Gründe für die Messebeteiligung seines Unternehmens: »IT2Industry bringt IT und intelligente Produktionsautomatisierung zusammen. Diesen Ansatz finden wir in Zeiten von Industrie 4.0 und IoT interessant. Wir möchten zeigen, dass Cloud Computing und Connectivity auch für die Produktion relevante Themen sind, die die Fertigung in Sachen Automatisierung und Effizienz weiter voranbringen. Dafür ist die IT2Industry eine hervorragende Plattform.«

IT2Industry soll zeigen, wie sich technische und betriebswirtschaftliche Potentiale des IoT konkret in Unternehmen realisieren lassen. Hier die Sonderfläche auf der automatica 2016 (© Messe München)

IT2Industry soll zeigen, wie sich technische und betriebswirtschaftliche Potentiale des IoT konkret in Unternehmen realisieren lassen. Hier die Sonderfläche auf der automatica 2016 (© Messe München)

Neue Sonderschau Plattformen und Ökosysteme

Die Digitalisierung generiert völlig neue Geschäftsmodelle. Die Basis dafür sind Plattformen und Ökosysteme, d.h. Innovationspartnerschaften von Unternehmen, die Neuentwicklungen gemeinsam vorantreiben, um so ihren Wettbewerbsvorsprung zu sichern und auszubauen. Im Rahmen einer Sonderschau mit Vorträgen und einer Präsentationsfläche zeigt die automatica mögliche Szenarien auf. Anhand von Modellen und Prototypen wird erklärt, wie sich technische und betriebswirtschaftliche Potentiale des IoT konkret in Unternehmen realisieren lassen.

Neuer Pavilion: Smart Maintenance

Der neue Smart Maintenance Pavilion bietet eine wichtige Dialogplattform, nicht nur für Instandhaltungsexperten. Hier erleben Besucher eine kompakte Mischung aus Information, Praxisbeispielen und Erfahrungsberichten. Dazu gehören zum einen reale Anwendungen auf der Ausstellerseite und im Demo-Park Instandhaltung; zum anderen vertiefendes Fachwissen – praxisnah vermittelt in den Vorträgen des IT2I Forums und auf dem Treffpunkt Meet the Experts . Für wertvolle Insights sorgen Acoem, IAS Mexis, Softgate, und SOGEMA.

Ein besonderes Messe Highlight ist der Auftritt der OPC Foundation. Zusammen mit Partnern zeigt der Anbieter des weitverbreiteten Standards OPC Unified Architecture (OPC UA) neueste Lösungen zur herstellerunabhängigen Kommunikation in der Automatisierungstechnik. Zum zweiten Mal findet die Konferenz OPC Day Europe am 22.Juni im Rahmen der automatica 2018 statt.

In Fachvorträgen und Diskussionen auf dem IT2Industry Forum werden erfolgreiche Geschäftsmodelle für Industrie 4.0 und IoT vorgestellt. Unternehmen wie IBM, Connyun, TÜV Süd geben Einblicke in ihre Industrie-4.0-Strategien. Universitäten und Forschungsinstitute präsentieren Forschungsergebnisse aus dem IIoT-Umfeld. Der Chaos Computer Club äußert sich zu Cybersecurity in Zeiten von Milliarden unsicherer IoT-Devices. Abgerundet wird das Konferenzprogramm mit drei Podiumsdiskussionen, in denen Analysten, Praktiker und Forscher miteinander die Themen IoT-Plattformen und -Geschäftsmodelle und Künstliche Intelligenz erörtern.

»Mit dem Themenbereich IT2Industry macht die automatica die Digitale Transformation in der Fertigung erlebbar. Wir bieten produzierenden Unternehmen den Überblick über aktuelle Digitalisierungstrends. Der Besuch lohnt sich also auf jeden Fall, zumal Besucher hier Leute aus den verschiedensten Fachbereichen und Branchen treffen«, erklärt Manfred Salat, automatica IoT Accelerator.

Industrie 4.0 Demonstratoren in der Halle B4

In der Zukunfts- und Innovationshalle B4 finden Besucher noch weitere Highlights. So machen zwei Showcases aus dem Schlagwort Industrie 4.0 gelebte Realität. Mit dem OPC UA Demonstrator präsentiert der Fachverband VDMA Robotik + Automation einen zukunftsfähigen Ansatz des standardisierten und herstellerunabhängigen Datenaustauschs. Das Ziel ist es, das Potenzial von OPC UA (be)greifbar zu machen. Zwei Use Cases werden auf der OPC UA Demonstrationsfläche gezeigt.

Der »smart4i Next Generation Demonstrator«, der vom Fachverband VDMA Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen (VDMA NuV) initiiert und gefördert wird, bietet zudem die Gelegenheit, interaktiv mehr über die Produktion der Zukunft zu erfahren. Dabei besteht die Möglichkeit, über eine Cloud Landingpage ein kleines Modellauto individuell zu konfigurieren. Sowohl Karosserie als auch Add-Ons können parametrisiert werden. Im Anschluss wird das individualisierte Fahrzeug live auf der Messe in Form einer Integration von realen und virtuellen Produktionsstationen gefertigt.

Neben dem Themenbereich IT2Industry und den Industrie 4.0 Highlights präsentieren weitere rund 30 automatica Aussteller Lösungen für Cloud Computing und Software.

Unternehmensinformation

Messe München GmbH

Messegelände
DE 81823 München
Tel.: 089 949-20720
Fax: 089 949-20729

Internet:www.messe-muenchen.de
E-Mail: info <AT> productronica.de


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