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24.09.2018

AMB 2018: Schlussbericht

Über 91 000 Fachbesucher kommen nach Stuttgart

Die AMB hat nach fünf Messetagen als bisher erfolgreichste und größte AMB aller Zeiten für 2018 ihre Tore geschlossen. »Aussteller, Besucher und natürlich auch die Messe Stuttgart sind positiv gestimmt – die AMB war ein voller Erfolg«, freut sich Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung. »Gerade im Hinblick auf die Digitalisierung in der Produktion wurde viel geboten«, ergänzt Kromer. Vom Digital Way, über die Showcases bis hin zu den Ständen der Aussteller.

Zahlreiche Fachbesucher strömten für die AMB 2018 auf das Stuttgarter Messegelände (© Messe Stuttgart)

Wer in den vergangenen fünf Tagen auf dem Stuttgarter Messegelände in den Hallen der AMB unterwegs war, der blickte in rundum zufriedene Gesichter. »Mit 1553 Ausstellern auf nun mehr als 120 000 Brutto-Quadratmetern Ausstellungsfläche und 91 016 Besuchern setzt die AMB auf dem Stuttgarter Messegelände neue Maßstäbe«, verkündet Kromer. Das Einzugsgebiet der AMB hat sich signifikant vergrößert: 18 Prozent der Fachbesucher kamen aus 83 Ländern zur AMB nach Stuttgart. Aber nicht nur die Messe Stuttgart zeigt sich zufrieden. Auch die Aussteller und Partner in den zehn restlos ausgebuchten Hallen sind von ihrer AMB-Beteiligung und dem Stellenwert der internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung für die Branche überzeugt.

Auf der AMB 2018 ziehen innovative Produkte der metallbearbeitenden Industrie alle Blicke der Fachbesucher auf sich (© Messe Stuttgart)

Dieser Erfolg bestätigt die Messe Stuttgart laut Kromer darin, die im Rahmen ihres Masterplans 2025 angekündigten Pläne zu Erweiterungen, wie den Bau zusätzlicher Parkplätze, einer neuen Halle 11 sowie eines zweiten Kongresszentrums im Westen des Messeareals, zu forcieren.

Hohe Besucherqualität, große Investitionsfreude

Die Besucherqualität überzeugt auf hohem Niveau. Rund drei Viertel gaben an, bei Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt zu sein und 78 Prozent kamen mit konkreten Kauf- und Investitionsabsichten zur Messe. Mit 36 Prozent machte der Maschinenbau den größten Anteil der Besucherbranchen aus. Danach folgten die metallbe- und verarbeitende Industrie mit 27 Prozent, Automobilindustrie / Fahrzeugbau mit 18 Prozent, Werkzeug- und Formenbau 12 Prozent und Metallbaubetriebe 10 Prozent. Mehr als ein Drittel der Besucher gaben an, nur die AMB und sonst keine andere Messe zu besuchen. Mehr als die Hälfte ist sich sicher, dass die Bedeutung der AMB weiter steigen wird. Weiterempfehlen würden die AMB 88 Prozent der Besucher.

Zum Abschluss der Messe heißt es Kalender bereithalten: Vom 15. – 19. September 2020 feiert die AMB ein rundes Jubiläum mit der 20. Auflage.

Mehr als 91000 Fachbesucher aus In- und Ausland fanden ihren Weg nach Stuttgart (© Messe Stuttgart)

Ausgewählte Statements zur AMB 2018

»Die Resonanz aus der VDW-Mitgliedschaft hat gezeigt, dass im Inland aber auch im europäischen Markt investiert wird, das spiegelt sich in der Besucherqualität der AMB wider. Gleichzeitig ist das Thema Digitalisierung in der Produktion immer stärker im Fokus.« So lautet das Fazit von Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken. Mit umati, einer standardisierten Möglichkeit, Maschinen an vorhandene IT-Strukturen anzubinden, treffe man »den aktuellen Bedarf bei Anbietern und Kunden; die AMB war für uns der richtige Ort und Zeitpunkt, um umati dem Markt vorzustellen«.

»Die Stimmung ist vorzüglich, wir haben einen Besucherstrom in einem vorbildlichen Qualitätsniveau erlebt. Es ist mit Abstand die beste AMB aller Zeiten«, lautet die Bilanz des Vorsitzenden des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Lothar Horn. Die neue Paul Horn Halle (Halle 10), wurde bestens angenommen. Für den Geschäftsführer des VDMA, Markus Heseding, zeigt der riesige Besucherandrang in den Hallen 1 und 3 den Stellenwert, den die Präzisionswerkzeuge für die Wertschöpfung in der Metallbearbeitung haben. Heseding berichtet: »Unsere Mitglieder sprechen von einer AMB der Superlative.«

»Wir sind super zufrieden mit der AMB 2018. Wir sind das erste Mal in der Halle 10 und die neue Standposition gefällt uns sehr gut«, lobt Irene Bader, Direktorin für das globale Marketing bei DMG Mori . Sie schätzt auch das neue Konzept der AMB mit einer anderen Verteilung auf die Hallen. »Das ganze Messegelände hat gebrummt und an dem uns nahe gelegenen Eingang West strömten die Menschen ab 9 Uhr vom ersten Tag an.« Gleichzeitig stimme auch die Qualität der Besucher. Nach drei Tagen lag die Zahl der zu erstellenden Angebote bereits weit über der letzten AMB. Die Fragen der Messebesucher drehten sich zumeist um die Schwerpunktthemen des DMG Mori-Messeauftritts: Digitalisierung, Automatisierung und additive Fertigungsverfahren. In puncto Digitalisierung würden die Messegespräche erheblich konkreter. Und fast die Hälfte der gezeigten Maschinen seien bereits mit Automatisationslösungen ausgestattet, ein Trend, der sich nach Baders Überzeugung bei der nächsten AMB in zwei Jahren noch deutlich verstärken werde. Auch die Kombination additiver Fertigungsverfahren mit der Zerspanung, die es bei DMG Mori schon seit vielen Jahre gibt, stieß auf großes Interesse.

Dr. Dirk Prust, Geschäftsführer Technik und Sprecher der Geschäftsführung der Index-Werke , hatte anfangs die Befürchtung, dass die extrem gute Konjunktur manchen potenziellen Besucher aus Zeitmangel abhalten könnte. »Das ist überhaupt nicht der Fall.« Seine Erklärung: »Der Bedarf für die Realisierung neuer Projekte ist so groß, dass man sich einfach informieren muss.« Diese realen Bedarfe nehmen offensichtlich auch den labilen politischen Einflüssen einen Großteil ihrer Schrecken. Diese können auch durchaus förderlich sein, wie der Index-Chef am Beispiel Verbrennungsmotoren deutlich macht: »Die strengen Abgasgrenzwerte erfordern neue Motorengenerationen mit teilweise zusätzlichen Komponenten wie Turboladern, für deren Fertigung neue Maschine gebraucht werden.«

»Die Qualität der Gespräche hat sich im Vergleich zur letzten AMB noch einmal deutlich gesteigert, wir hatten mehr Entscheider am Stand«, berichtet Dr. Jochen Kress, Geschäftsführer des Präzisionswerkzeuge-Herstellers Mapal Dr. Kress in Aalen. Dabei entwickelten sich die Gespräche in Richtung Gesamtlösung für Projekte. Ein zentrales Thema sei auch die Elektromobilität gewesen, für die Mapal ein neues, spezielles Fräsprogramm entwickelt habe. »Dieser Trend wird sich, genau wie die Vernetzung und Automatisierung, fortsetzen und auf der nächsten AMB 2020 eine große Rolle spielen.«

»Sehr gute Geschäfte, es wird weiter investiert«, vermeldet Claude Sun, Geschäftsbereichsleiter Zerspanung in Europa des luxemburgischen Präzisionswerkzeugehersteller Ceratizit . Er freut sich: »Der Besucherstrom auf der AMB ist verglichen mit den letzten Messen weiter gestiegen; es gibt insgesamt ein großes Interesse an innovativen Produkten.« Auf Ausstellerseite seien in diesem Jahr, so Suns Beobachtung, deutlich mehr Industrie-4.0-Lösungen vertreten gewesen, als auf der AMB 2016. Mit Toolscope verfüge die Ceratizit-Gruppe über eine entsprechende Lösung, um Maschinen und Werkzeuge zu überwachen und die Produktivität zu optimieren.

Weiterführende Information
  • AMB Stuttgart 2018

    Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung

    Die Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung AMB war nach Besucher- und Ausstellerzahlen die erfolgreichste AMB aller Zeiten. Lesen Sie alle News über die Leitmesse der Metallbearbeitung.   mehr

Unternehmensinformation

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DE 70629 Stuttgart
Tel.: 0711 18560-0
Fax: 0711 18560-2440

Internet:www.messe-stuttgart.de
E-Mail: info <AT> messe-stuttgart.de


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