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14.03.2019

Qualcomm Robotics RB3-Plattform

Konnektivität ist der Schlüssel

Das Unternehmen Qualcomm hat gerade die Einführung der Qualcomm Robotics RB3-Plattform angekündigt. Die Plattform ist die erste umfassende End-to-End-Robotik-Entwicklungsplattform des Unternehmens, die eine heterogene Computerarchitektur mit Unterstützung für die Verarbeitung von künstlicher Intelligenz (KI), zusätzliche Kameras, Sensoren und Videomodule bietet. Neben den hauseigenen Software Development Kits (SDK) von Qualcomm unterstützt die Plattform auch Linux, Robot Operating System (ROS) und Amazon AWS Robomaker und ist damit für Entwickler und Entwickler der Robotik sehr zugänglich. Vor allem aber bietet die Plattform integrierte Unterstützung für LTE-Mobilfunkverbindungen und zukünftige Upgrades auf 5G.

Neue Anwendungsfälle für Roboter

Die Ankündigung von Qualcomm kommt zum richtigen Zeitpunkt, da kommerzielle Roboter nun neue Anwendungsfälle unterstützen – Fälle, in denen sie autonom, agil, intelligent und selbstbewusst ihrer Umgebung gegenüber sein müssen. ABI Research erwartet, dass der Markt für autonome Roboter bis 2027 88 Milliarden US-Dollar übersteigt.

Für Anwendungen wie Last Mile Delivery, Retail Assistance, Construction, Tower Inspection, Construction und Mining müssen Roboter neue Fähigkeiten unterstützen, die über die reine Funktionsautomatisierung und -steuerung hinausgehen, zum Beispiel ein hohes Maß an autonomer Wahrnehmung, Navigation und agilen Manipulationsmöglichkeiten in Echtzeit. Genau hier setzen Plattformen wie die Qualcomm Robotics RB3-Plattform an. Dank der Unterstützung einer Vielzahl von Sensoren und der Möglichkeit, mit diesen Sensoren die Funktionen der Roboter dynamisch zu verwalten, zu steuern und zu planen, liefern Plattformen wie die Qualcomm Robotics RB3-Plattform dem Roboter die erforderliche Intelligenz und ermöglichen es ihm, während des Betriebs fundierte Entscheidungen entsprechend der von ihm erwarteten Aufgabe zu treffen.

Integrierte Konnektivität nur bei Qualcomm

Einige Wettbewerber von Qualcomm haben bereits ähnliche Plattformen auf den Markt gebracht, darunter Nvidias Jetson und Intel RealSense, obwohl sich beide Plattformen hauptsächlich auf Machine-Vision-Anwendungen konzentriert haben, die dem Roboter eine volle Autonomie für seinen Betrieb bieten. Im Gegensatz dazu verfügt die Qualcomm Robotics RB3-Plattform über eine integrierte Konnektivität, die es Robotern ermöglicht, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Diese Fähigkeit ermöglicht es dem Roboter nicht nur, das Selbstbewusstsein seiner Umgebung zu erweitern, sondern bietet dem Roboter auch zusätzliche Fähigkeiten, einschließlich einer besseren Zusammenarbeit mit Menschen und Maschinen. Derzeit ist die Akzeptanz von LTE in der Outdoor-Robotik noch gering. Das Zukunftspotenzial ist jedoch enorm.

Qualcomm mag durch die Integration der LTE-Konnektivität in seine Plattform noch am Anfang des Spiels stehen, aber dies wird dazu führen, dass sich die ersten Anwender auf die Hardware festlegen, mit der Erwartung, dass sie in Zukunft 5G unterstützen werden. ABI Research schätzt die Lieferung von Robotern mit Mobilfunkanbindung, einschließlich LTE und 5G, auf 950.000 Einheiten bis 2027. Dies sind 48 Milliarden US-Dollar Marktchancen, die von Robotik-Entwicklern, Chipsatz-Herstellern, Kamera- und Sensorherstellern sowie Robotik-Software- und -Dienstleistern genutzt werden.

Die geringe Latenzzeit von 5G ermöglicht es Robotikanbietern, einige der vorhandenen Onboard-Fähigkeiten in der Cloud zu hosten und neue Funktionen für bestehende Robotik-Hardware einzuführen. Bestehende Onboard-Funktionen, wie Objekt- und Personenerkennung, Wegplanung und -optimierung, können in die Cloud verlagert werden, um von einem größeren Satz von Datenseen zu profitieren. Gleichzeitig erhält das Robotersystem Zugriff auf Funktionen, die bisher nicht auf einem bestehenden System gehostet werden konnten. Gegenwärtig scheint die Fernbedienung im Mittelpunkt zu stehen, mit Toyotas T-HR3 und Naver's AMBITEX, aber die wahren Spielmacher werden GesprächskI und Schwarmintelligenz sein. Mit 5G können Unternehmen ihre Flotte von Outdoor-Robotern mit der Cloud verbinden und die Leistung, Skalierbarkeit und Flexibilität der Cloud-basierten Intelligenz nutzen.

5G wird die Konnektivitätsmethode

In Zukunft wird die Mobilfunkverbindung, insbesondere 5G, aus vielen Gründen zur De-facto-Konnektivitätsmethode für kommerzielle Outdoor-Roboter werden.

  • Als globaler Standard profitieren LTE und 5G von Skaleneffekten. Dies senkt die Gesamtbetriebskosten von Mobilfunknetzen und den Preis von Mobilfunk-Modem-Chipsätzen und ermöglicht es Robotikern, 5G-Konnektivität problemlos zu integrieren. Dies scheint die Strategie zu sein, die Qualcomm mit seinem Robotik-Portfolio verfolgt, und die Einführung der Qualcomm Robotics RB3-Plattform ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung.
  • Obwohl die Qualcomm Robotics RB3-Plattform derzeit 5G nicht unterstützt, bildet sie die Grundlage für die Erweiterung der Selbstwahrnehmung in der Zukunft. 5G wird es Robotern ermöglichen, ihre Selbstwahrnehmung im Vergleich zu völlig autonomen Robotern zu verbessern, zum Beispiel bewegte oder statische Hindernisse zu identifizieren, auch wenn sie weit weg und nicht in Sichtweite des Roboters sind.
  • Dies wird in Zukunft eine bessere Zusammenarbeit zwischen Robotern und Menschen oder anderen Maschinen in ihrer Umgebung ermöglichen. Der Mensch wird in der Lage sein, Roboter aus der Ferne in nahezu Echtzeit zu steuern. Gleichzeitig kann eine Flotte von Robotern Informationen austauschen, da sie über eine Mobilfunkverbindung mit der Cloud-Plattform verbunden sind, und sich untereinander koordinieren, um eine bestimmte Aufgabe oder Pflicht zu erfüllen.

Lian Jye Su, Principal Analyst bei der Technologieberatungsfirma ABI Research

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von Qualcomm und ABI Research .

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