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29.11.2017

IHK: Innovationsreport Bayern

Bayerische Unternehmer mit dem Wirtschaftsstandort zufrieden

Die bayerischen Unternehmen bewerten den Freistaat als Standort für Forschung, Entwicklung und Innovation mit der Schulnote 2,3. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Innovationsreport des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK). Insgesamt finden 70 Prozent der Befragten die Rahmenbedingungen gut oder sehr gut . Damit schneidet Bayern besser ab als der Bundesdurchschnitt, wo dieser Wert bei knapp unter 50 Prozent liegt.

  • © IHK Bayern

    Bewertung der Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung in Deutschland und in Bayern (© IHK Bayern)

  • © IHK Bayern

    Entwicklung der Innovationsaktivität in den kommenden 12 Monaten (© IHK Bayern)

  • © IHK Bayern

    Faktoren für die Einschränkung von Innovationsaktivitäten (© IHK Bayern)

  • © IHK Bayern

    Geplante Aktivitäten zur Steigerung der Innovationsfähigkeit (© IHK Bayern)

  • © IHK Bayern

    Finanzierung der Innovationen der letzten zwei Jahre (© IHK Bayern)

  • © IHK Bayern

    Gründe für die Nicht-Inanspruchnahme von Förderprogrammen (© IHK Bayern)

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Dementsprechend sind die bayerischen Betriebe aktiver in ihren Innovationsanstrengungen als der bundesweite Durchschnitt. Was aus dem Bericht allerdings ebenso hervorgeht: Ob die Unternehmen ihre Investitionen erhöhen, hängt von der Betriebsgröße ab. BIHK-Präsident Eberhard Sasse warnt vor dieser Entwicklung: »Zwei Drittel der Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern wollen in Zukunft mehr für Innovationen ausgeben – bei Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten ist es hingegen weniger als die Hälfte. Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen.« In Hinblick auf die bundespolitischen Entwicklungen fordert Sasse deshalb einmal mehr die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung.

Abgehängt wird der Mittelstand laut BIHK ebenfalls bei der Nutzung von öffentlichen Fördermitteln. Jedes dritte Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern nutzt Zuschüsse von Staat, Bund oder EU, bei kleinen und mittleren Betriebe ist es weniger als ein Viertel. Gleichzeitig gibt fast die Hälfte der Befragten an, keine geeigneten Fördertöpfe zu finden. »Wir brauchen mehr Dialog zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand, damit die Programme in Zukunft besser der Realität in den Unternehmen entsprechen«, erklärt der BIHK-Präsident. Eigenkapital und Mittel aus dem Cashflow bleiben unabhängig von den Betriebsgrößen die wichtigsten Finanzierungsquellen für Innovationen.

Die Ergebnisse beziehen sich auf die regionale Auswertung des DIHK-Innovationsreport 2017. Basis der Untersuchung sind die Befragungen der IHKs bei innovationstätigen Unternehmen im Mai und Juni 2017. In die vorliegende Auswertung flossen die Antworten von insgesamt 409 Unternehmen aus Bayern ein, die an der Befragung teilgenommen haben.

Der vollständige BIHK-Innovationsreport steht hier zum Download bereit.


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