Wenn’s hochwertig sein soll
Schleifen? Drehen? Oder doch fräsen? Sobald KOMPLEXE TEILE wie Turbinenschaufeln in HOHER PRÄZISION UND QUALITÄT zu fertigen sind, muss der Zerspaner abwägen. Dabei zieht er Verfahren in Betracht, die seit Jahren auf immer höherem technischen Niveau konkurrieren. Die Bilanz des Schleifens ist hier durchwachsen. Während es in verschiedenen Feldern bereits ersetzt wurde, hat es beim Arbeiten mit hochharten Scheiben deutlich Marktanteile gewonnen. Neues Terrain wird aber vermehrt auch bei der INTEGRATION GEOMETRISCH BESTIMMTER UND UNBESTIMMTER VERFAHREN in Multitasking-Maschinen betreten, woraus die Bohr-Dreh-Fräs-Schleifbearbeitung in einer Aufspannung, verkürzte Haupt- und Nebenzeiten, optimierte Aufmaße für die Schleifbearbeitung und funktionsgerechte Oberflächen resultieren. Zugleich erobert sich eine Schleiftechnik, die zum Beispiel mit zusätzlichen Achsen und Spindeln an der Anwendung ausgerichtet und dabei oft modular aufgebaut ist, Applikationen von anderen Verfahren zurück und integriert vorgelagerte Bearbeitungsschritte in den Gesamtprozess.
Erschienen in WB Werkstatt + Betrieb 01-02/2012, Seite 3
Direct Link: http://www.werkstatt-betrieb.de/WB012011
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